Herrenpflege

Tipps und Tricks für die Bartpflege


Der Bart: Hipster lieben ihn, von Glatzenträgern wurde er zum Alternativhaar erkoren und durch diverse Filme und Serien zum absoluten Must-have. Um Ihrer Persönlichkeit Ausdruck und Ihrem Look einen markanten Rahmen zu verleihen, ist er das Mittel der Wahl. Damit Ihr Bart auch gut aussieht, darf die Pflege nicht zu kurz kommen. Bei uns erfahren Sie, was Ihr Bart wirklich braucht.


 

Vollbad für den Vollbart

Der König der Bärte, egal wie er getragen wird, verleiht seinem Träger das gewisse Etwas. Damit das im bestmöglichen Sinn passiert und Sie nur bewundernde Blicke auf sich ziehen, ist eine tägliche Wäsche Pflichtprogramm. Auch wenn Barthaare borstig sind, braucht der Bart Haarshampoo – Duschgel oder 2-in-1-Produkte reichen nicht aus, um Haarbruch, Knoten und ausgetrocknete Barthaare zu vermeiden. Benutzen Sie ein ph-neutrales, mildes Haarshampoo und waschen Sie Ihren Bart mit lauwarmen oder – besser noch – kaltem Wasser.



Nach der Wäsche drücken Sie Ihren Bart mit einem Handtuch aus – nicht rubbeln – und lassen ihn an der Luft trocken oder föhnen ihn kalt. Ein paar Tropfen Bartöl lassen den Bart glänzen und machen ihn leichter stylebar. Am Ende werden Knötchen vorsichtig ausgekämmt und bei besonders störrischen Barthaaren noch ein bisschen Bartpomade in die Längen eingearbeitet. Den Schnurrbart kämmen oder bürsten Sie mit einer Bartbürste in Form, und wenn Sie ihn gerne zwirbeln möchten, sollten Sie auf Bartwichse zurückgreifen.


 

Lonely Riders unerwünscht

Egal, ob ein Henriquatre im Stil der Musketiere, ein mächtiger Hollywoodian oder mit Kugeln verzierter langer Wikingerbart – saubere Konturen sind das A & O. Einzelne Härchen, die außerhalb der Kontur sprießen, müssen daher weg. Benutzen Sie zunächst Produkte für die Haut, um sie auf die Rasur vorzubereiten.

Dabei gibt es für die Nassrasur unter anderem die folgenden Pflegeprodukte:

  • Rasierseife – beim Aufschäumen der Seife entsteht ein feinporiger Schaum, der während des Rasierens feucht bleibt. Durch Fette und Öle wie Vaseline und Lanolin gleitet die Klinge besser auf der Haut. Die Barthaare werden eingeweicht und aufgestellt. Für die Rasur benötigen Sie einen Pinsel und etwas Übung
  • Rasierschaum – er ist leicht dosierbar und kommt schon in fertiger Schaumkonsistenz aus der Dose

  • Rasiergel – das Gel entwickelt erst auf der Haut seinen cremigen Schaum. Dieser fällt etwas schneller in sich zusammen, ist aber ebenso leicht dosierbar wie Rasierschaum. Rasiergel eignet sich besonders gut, wenn Sie Ihre Konturen rasieren wollen, da sein Schaum transparenter ist. Es lässt die Barthaare aber nicht so weich aufquellen, wie es bei den anderen Rasierpflegeprodukten der Fall ist, weswegen es für größere Flächen nicht so gut geeignet ist

  • Rasiercreme oder Emulsion – hierbei handelt es sich um eine nicht schäumende Öl-Wasser-Emulsion, die die Barthaare durch Stearinsäure und Fette besonders weich macht und mit beispielsweise Aloe Vera die Haut pflegt

  • Rasierwasser – es erfrischt die Haut, lässt sie duften und soll bakterielle Entzündungen vermeiden

  • Aftershave-Balsam und Aftershave-Lotion – hier wird empfindliche Haut mit Pflegestoffen verwöhnt. Balsame, die aus Öl-Wasser-Gemischen bestehen, haben den niedrigsten Alkoholgehalt und eine cremige Konsistenz, die die Haut glättet und beruhigt

 

Für die Reinigung der Kontur können Sie entweder einen Nassrasierer oder – noch besser – ein Rasiermesser oder einen Rasierhobel benutzen. Natürlich können Sie auch einen Elektrorasierer nehmen und die Haut entsprechend mit speziellen Elektro-Pre-Shave-Produkten pflegen – sauberer gelingt es aber nass.

Tipp: Die Kontur des Drei-Tage-Bartes sollte immer mindestens einen Fingerbreit unter dem Kieferknochen beginnen. Besser sind zwei, damit der Bartansatz nicht bei jeder Veränderung der Mimik über den Knochen rutscht.



 

Der pflegeintensive Drei-Tage-Problembart

Der Grat zwischen verrucht, wild und ungezähmt und ungepflegt und zu faul zum Rasieren ist sehr schmal. Damit Sie den perfekten Drei-Tage-Bart bekommen, der wild-gepflegt aussieht, gehen Sie wie folgt vor:

1. Verzichten Sie über mehrere Tage gänzlich auf eine Rasur, um das nötige Ausgangsmaterial zu züchten. Anstatt den Bart nun alle paar Tage vollständig abzurasieren, um dann immer wieder von Neuem zu beginnen, ist eine ständige Pflege wesentlich effektiver. Die meisten Bärte wachsen nicht ganz gleichmäßig, dadurch entstehen anfangs Lücken, die unschön aussehen.

2. Trimmen Sie Ihren Bart alle drei Tage mit einem Bartschneider und sorgen Sie für saubere Konturen, während Sie ihn wachsen lassen – und auch danach. So lassen Sie nach und nach einen dichten, lückenfreien Bart entstehen.

3. Je nachdem, wie empfindlich Ihre Haut ist, sollten Sie vor dem Rasieren der Kontur Ihres Drei-Tage-Barts für die Reinigung ein Kombiprodukt zum Waschen und Rasieren benutzen.

4. Ein Rasierhobel oder ein präziser Nassrasierer sind die richtigen Werkzeuge, um alle ungewollten Barthaare außerhalb der Konturen zu entfernen. Die Haut wird straffgezogen und in Wuchsrichtung rasiert. Wer ganz sauber rasiert sein möchte, sollte dann noch einmal gegen sowie seitlich zur Wuchsrichtung rasieren.

5. Waschen Sie Ihre Haut mit kaltem Wasser und massieren Sie ein feuchtigkeitsspendendes Aftershave ein, um Pickelchen und Ähnliches zu vermeiden.

Tipp: Wenn Sie einmal pro Woche ein Peeling durchführen, bleiben Ihnen eingewachsene Härchen erspart.

Am Ende dürfen Bart und Haut mit zwei, drei Tropfen Bartöl gepflegt werden, was auch gegen eventuelles Spannen und Jucken hilft.

 

Sommerpflege für den Bart

Chlor- und Salzwasser strapazieren und schaden dem Barthaar. Salzkristalle entziehen dem Haar Feuchtigkeit und die UV-Strahlung bleicht das Haar aus. Nach dem Schwimmen sollte der Bart deshalb einmal gründlich gewaschen und getrocknet werden. Am Ende gönnen Sie ihm wieder etwas Bartöl oder Balsam. So übersteht er auch den Badeurlaub ohne Schäden.


 

Haut- und Körperpflege ist Männersache


Auch beim sogenannten starken Geschlecht sind kosmetisch unschöne Erscheinungen wie die ersten Falten, unreine Haut und Rückenhaare nicht gerade beliebt. Diese Dinge müssen aber nicht einfach hingenommen werden. Mit dem richtigen Pflegeprogramm können Männer den Alterungsprozess ein gutes Stück verlangsamen, ohne allzu lang im Badezimmer verweilen zu müssen.



Im Nu saubere, gepflegte Haut



Viel bringt nicht viel – zumindest, wenn es um die Hautpflege geht. Zu dicke Schichten von Cremes und Tinkturen irritieren Männerhaut. Zahnpflege, Duschgel und Deo sind klar, aber was braucht MANN wirklich sonst noch? Die Antwort ist einfach: Täglich eine gründliche Reinigung am Morgen und Abend und danach Pflegeprodukte mit viel Feuchtigkeit reichen zur Basispflege völlig aus.



Zur Reinigung eignen sich für fast alle Hauttypen tiefenreinigendes Waschgel, Seife und Cleanser. Für empfindliche Haut sollten Sie auf sehr milde Reinigungsprodukte ohne Zusätze setzen. Einmal pro Woche sollten Sie ein Peeling durchführen, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und die Poren zu verfeinern. Wenn Ihre Haut mit Rötungen reagiert, reicht es alternativ auch aus, die Haut nach der Reinigung oder Dusche mit einem nicht zu weichen Handtuch abzurubbeln.



Rasurbrand und Pickelchen ade!

Wenn Sie keinen Bart haben oder züchten wollen, bereiten Sie Ihre Haut auf die allmorgendliche Strapaze einer Rasur gut vor. Am besten eignen sich ein heißes Tuch für die Bartregion, um die Haut zu öffnen und ein feuchtigkeitsspendendes Reinigungsgel. Dann kann es losgehen. Ein hochwertiger Nassrasierer oder ein Rasierhobel zur Reinigung der Kontur sorgt für glatte Haut. Danach waschen Sie die Haut mit kaltem Wasser, um die Poren zu schließen und die Haut zu kühlen. Das Aftershave sollte viel Feuchtigkeit spenden und die Haut beruhigen.



Einmal entknittern bitte!



Für die anschließende Pflege des Gesichts ist Feuchtigkeitscreme oder -lotion mit Hyaluron (Kollagen) und Retinol das Mittel der Wahl, um die Haut wieder aufzuplustern und Knitterfältchen zu bekämpfen. Wenn Sie etwas tiefere Falten haben, ist einmal pro Woche eine Feuchtigkeitsmaske mit gleichen Inhaltsstoffen hilfreich. Verwenden Sie bei:


  • Trockener Haut – öl- oder fetthaltige Creme
  • Hautunreinheiten oder fettiger Haut - wasserbasierte Lotion

Abends nach der Reinigung aufgetragen und über Nacht eingewirkt mindert die Creme die Faltentiefe – wodurch diese nicht mehr so auffallen.



Gegen Lange-Nacht-Augen

Wir kennen sie alle – die müden Tränensack-Augen am Morgen, nach zu wenig Schlaf und zu viel von allem anderen. Es gibt aber Mittel, um diese wieder loszuwerden. Zunächst müssen wir die Tränensäcke in ihre Schranken weisen. Dafür legen Sie entweder zwei Löffel oder zwei feuchte Teebeutel mit schwarzem Tee in den Kühlschrank. Sind sie kalt, werden sie für 10 Minuten auf die Partie unter dem Auge gelegt. Die Kühlung lässt die Tränensäcke abschwellen und das Tein (Koffein) des Tees kurbelt zusätzlich die Durchblutung an, wodurch die dunklen Ringe Schritt für Schritt verschwinden.



Spezielle Augenpflegeprodukte sind besonders mild und reizen die Haut nicht. Klopfen Sie das jeweilige Mittel leicht und vorsichtig bis unterhalb des Wimpernrandes ein. Greifen Sie unbedingt zu Cremes und Lotionen, die Hyaluronsäure und Vitamine wie Retinol enthalten, da diese die Augenpartie sofort glätten.



Bodylotion zum Duschen

Sie mögen sich nach dem Duschen nicht komplett eincremen? Kein Problem. Die Kosmetikhersteller haben darauf reagiert, dass Mann eben nicht so viel Zeit in die Körperpflege investieren mag. Mit In-Shower-Cremes brauchen Sie für die komplette Prozedur nur eine Minute. Benutzen Sie die Creme einfach unter der Dusche und reiben Sie sich kurz damit ein. Dann darf sie ohne weitere Einwirkzeit einfach abgeduscht werden und fertig. Alternativ können Sie Ihre Haut natürlich auch mit herkömmlicher Bodylotion pflegen – das beansprucht nur mehr Zeit.



Mani- und Pediküre

Die Hände sind die Körperstellen, auf die Frauen – laut eigenen Aussagen – gleich nach dem Gesicht zuerst sehen. Die Füße sind dagegen die Körperpartie, wo als Letztes hingesehen wird. Dennoch verschwindet beinahe jede Frau fluchtartig, wenn die Füße eines Mannes ungepflegt sind. Wenn Sie weder Zeit noch Geld im Salon lassen möchten, brauchen Sie ein gutes Nagel-Set mit Schere, Feile und Hornhauthobel. Am einfachsten und schnellsten gehen Maniküre und Pediküre nach der Dusche, wenn die Nagelhaut weich ist und sich mit dem Handtuch einfach nach hinten schieben lässt.



Entpelzen

Während Brusthaare das i-Tüpfelchen eines verwegen-männlichen Looks sein können, sind Haare auf Rücken und Po nie attraktiv. Um diese loszuwerden, gibt es drei gängige Methoden, die jeweils Vor- und Nachteile haben:



Rasieren



Vorteile:


  • Kostengünstig
  • Schnell und schmerzlos

Nachteile:


  • Am Rücken nicht ohne Hilfe machbar
  • Die Haare wachsen schnell wieder nach
  • Nachgewachsene Stoppeln sind hart
  • Risiko: eingewachsene Haare und Rasurbrand

Epilieren



Vorteile:


  • Etwas vier Wochen haarlos
  • Mehrere Verfahren möglich: mechanisch, Sugaring oder Waxing

Nachteile:


  • Nicht ohne Hilfe am Rücken machbar
  • Sehr schmerzhaft
  • Alle vier Wochen bei Sugaring und Waxing, Folgekosten von etwa 20 bis 50 Euro

IPL-Lasern



Vorteile:


  • Mindestens vier Wochen haarlos mit Option zur dauerhaften Haarentfernung
  • Zu Hause und im Kosmetikstudio durchführbar
  • Völlig schmerzlos

Nachteile:


  • Nicht ohne Hilfe am Rücken und für dauerhafte Entfernung nicht zu Hause machbar
  • Hohe Anschaffungskosten bzw. alle vier Wochen bis zur Haarlosigkeit (nur im Kosmetikstudio) Folgekosten von etwa 50 bis 80 Euro

Weise Lebensweise

Gesund leben hält jung – soweit die Weisheit. Dass viel Schlaf das Beautymittel schlechthin ist, ist hinlänglich bekannt, und dass viel Stress sich auf die Haut und Gesundheit negativ auswirkt, auch. Wussten Sie aber, dass Sie Faltenbildung im Zaum halten können, indem Sie viel trinken? Nein, leider kein Bier oder Kaffee. Mit mindestens sechs Gläsern Wasser am Tag geben Sie Ihrer Haut von innen die Feuchtigkeit, die sie braucht, um prall zu bleiben.



Alkohol, Koffein und Zigaretten bewirken das Gegenteil und schaden Ihrer Haut. Die Inhaltsstoffe von Zigaretten sind nicht nur krebserregend, sondern mindern auch die Durchblutung und Kollagenbildung, die ja maßgeblich für die Faltenprävention verantwortlich ist. Eine vorzeitige Hautalterung kann die Folge sein.



Süß macht die Haut sauer! Zu viel zuckerhaltige Lebensmittel begünstigen die Vermehrung von Bakterien und somit auch Infektionen, die sich durch unreine, entzündete Haut zeigen. Fruchtzucker ist besser und der Genuss von Früchten und Gemüse verbessert auch Ihr Hautbild. Greifen Sie daher lieber zum Apfel statt zu Gummibärchen.



Zu guter Letzt, aber umso wichtiger: Achten Sie auf ausreichend UV-Schutz an allen nicht bekleideten Körperregionen, denn nichts lässt die Haut schneller alt aussehen als Sonnenbrand und zu viel Sonneneinstrahlung – vom Hautkrebsrisiko ganz abgesehen. Am einfachsten ist dies im Gesicht zu bewerkstelligen, wenn Ihr Tagespflegeprodukt gleich über einen ausreichenden Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 15) verfügt.



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