Make-Up

Für Langschläfer: Tages-Make-up in drei Minuten


Wer kennt das nicht: Der Wecker klingelt, das Bett ist so gemütlich und die Augen sind noch so schwer, dass man bis zur letzten Minute liegen bleiben möchte. Das versehentliche Ausschalten des Alarms ist ein weiterer Grund für morgendliche Hektik. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit wenigen Tipps und Tricks aus den verbleibenden Minuten stressfrei das Maximum herausholen können, ohne auf einen perfekten Tageslook zu verzichten.


 

Vorbereitung ist fast alles

Duschen Sie am Abend und stylen Sie Ihre Haare bereits vor dem Schlafengehen. Morgens brauchen Sie so nur noch nur einmal kurz nachstylen, Zähne putzen, das Gesicht waschen und Deodorant auflegen. Sollten Sie nicht am Vorabend geduscht und verschlafen haben, werden fettige Haare mit etwas Trockenshampoo in Sprayform wieder frisch. An wirklich schlechten Haartagen macht sich ein etwas unordentlich gesteckter Dutt immer gut, den man auch unterwegs bewerkstelligen kann.



Legen Sie abends die Kleidungsstücke heraus, die Sie am nächsten Tag tragen wollen, sodass Sie nur hineinschlüpfen müssen – das spart enorm viel Zeit. Auch Arbeitsmaterialien und Papiere dürfen bereits am Vorabend in die Tasche. Coffee- und Frühstück-To-Go sind lecker und lassen sich zur Not auch am Arbeitsplatz genießen. Social-Media-Kanäle, Nachrichten und E-Mails können warten, denn sie sind heimliche Zeiträuber und mittlerweile der häufigste Grund für Verspätungen.


 

Fünf Schritte für einen frischen Tageslook

1. Taufrisch dank Concealer

Besonders nach sehr kurzen Nächten ist ein Concealer Ihr bester Make-up-Freund. Ein paar Punkte dieser aufhellenden Abdeckcreme unter dem Auge reichen – am inneren Augenwinkel einen Extrapunkt setzen, denn das ist die dunkelste Stelle. Diese Tupfen verwischen Sie und klopfen sie sanft ein, um Augenringe verschwinden zu lassen. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende, denn oftmals setzen sich günstige Concealer in den Hautfalten ab und betonen diese.


 

2. Basis mit getönter Tagescreme oder BB-Cream

Ein Lichtschutzfaktor ist ein Muss, auch wenn Sie es eilig haben. Ihre getönte Tagescreme oder BB- Cream sollte mindestens LSF 20 besitzen und die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgen. Die Tönung ist richtig gewählt, wenn die Farbe dem natürlichen Hautton Ihrer Halspartie entspricht oder im Zweifel etwas heller ist. So gerüstet haben Sie einen ebenen Teint für den Tag. Ein weiterer Vorteil dieser Variante im Vergleich zu einem echten Make-up: Hier muss nicht zwingend mit Puder fixiert werden und Sie sparen einen weiteren Arbeitsschritt.


 

 

3. Rouge für den Frischekick

Um die Wangenknochen mit lichtreflektierendem Rouge hervorzuheben und dem Teint Frische zu verleihen, reicht je ein kurzer Strich mit einem breiten Pinsel oberhalb der Wangenknochen. Klopfen Sie den Pinsel vor dem Auftragen über dem Handrücken einmal aus, damit nicht zu viel Rouge auf die Haut gelangt.


 

4. Lidschatten und Mascara öffnen müde Augen

Für den perfekten Lidstrich braucht es Zeit und Ruhe; wenn es schnell gehen soll, reicht ein simpler Zweiton-Lidschatten völlig aus. Tragen Sie den Lidschatten in einem zarten Ton, der Ihre Augenfarbe unterstreicht, über das ganze Augenlid auf. Als Augenöffner kommt nun der hellere, abgestimmte Farbton, der etwas glitzern sollte, auf den inneren Augenwinkel und wird bis etwa zur Augenlidmitte leicht verwischt. Mit etwas Volumen-Mascara als Finish auf den Wimpern fällt der fehlende Lidstrich kaum auf. Wenn Sie gut in der Zeit liegen, füllen Sie noch kurz mit einem Augenbrauenstift eventuelle Lücken Ihrer Brauen.


 

5. Lipgloss für das gewisse Extra

Zu guter Letzt tragen Sie etwas Lip-Gloss in einem Ton auf, der Ihrer natürlichen Lippenfarbe ähnlich ist. Das Gloss polstert Ihre Lippen auf und wirkt gepflegt – aber auch natürlich. Ein großer Vorteil von Lip-Gloss im Vergleich zu Lippenstiften ist, dass Sie es nicht an Ihren Zähnen wiederfinden. Außerdem können Patzer einfach weggewischt werden. Zum Auffrischen nach der Mittagspause passt das Lip-Gloss prima in jede Tasche.


 

Schon ist Ihr Drei-Minuten-Tages-Make-up fertig und Sie sind bereit für den Tag. Je öfter Sie diese Schritte durchführen, desto schneller werden Sie.

Haltbarkeit von Kosmetika



Milch, Joghurt, Konserven – die meisten Lebensmittel sind mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gekennzeichnet, um die Verbraucher darüber zu informieren, wie lange das Produkt ohne Einbußen bei Geschmack und Qualität mindestens genießbar ist. Doch wie steht es um Sonnencreme, Mascara und Co? Wie lange sind Kosmetika haltbar? Wir haben Informationen gesammelt, bis wann Sie Kosmetik unbedenklich verwenden können und mit welchen Tricks die Produkte länger haltbar sind.



Wie lange ist Kosmetik haltbar?

Seit 2005 ist die Kennzeichnung der Haltbarkeit für Kosmetikprodukte jeglicher Art vorgeschrieben. Im Gegensatz zu Lebensmitteln wird auf die Verpackungen von Kosmetika keine tatsächliche Datumsangabe gedruckt, sondern ein Symbol, das die Haltbarkeit des Produkts ab Öffnung aufzeigt. Neben den Inhaltsstoffen befindet sich auf der Rückseite der Produkte ein Symbol aus einem kleinen Cremetiegel und einer Monatsangabe (M). Meist handelt es sich um die Angaben 6M, 12M oder 24M. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt stets für normale Lagerbedingungen, das heißt bei Raumtemperatur und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Insbesondere in den Sommermonaten und bei Produkten wie Sonnencreme, die man im Freien nutzt, ist Vorsicht geboten. Im Zweifel sollte man das Produkt lieber zu früh als zu spät entsorgen, da der Lichtschutzfaktor – falls vorhanden – beeinträchtigt sein kann oder Bakterien entstehen können. Ist das MHD einmal überschritten, sollte das Produkt ohnehin auf den Müll wandern, um Hautunreinheiten, Sonnenbrand oder gar Entzündungen zu vermeiden.



Haltbarkeit von Gesichts- und Körperpflege

In Sachen Hautpflege ist es besonders wichtig, das MHD zu beachten. Seifenprodukte und Cremes sollen den Körper saubermachen, Keime abwaschen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Ist ein Produkt schon zu lange geöffnet oder gar umgekippt, kann das Gegenteil passieren: Bakterien vermehren sich in den Fläschchen und Tiegeln und führen schließlich zu Hautunreinheiten und Entzündungen. Augen- und Gesichtscremes sowie Bodylotions lassen sich in der Regel zwölf Monate unbedenklich verwenden.

Reinigungsprodukte wie Waschgel, Gesichtswasser, Duschgel oder Shampoo halten meist 24 Monate oder sogar länger. Damit Sie sich auf diese Mindesthaltbarkeitszeiträume verlassen können, sollten Sie die Produkte nur mit sauberen Händen entnehmen und nach Gebrauch umgehend wieder verschließen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung – Kosmetika, die kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden, halten länger. Veränderungen der Farbe, des Geruchs oder der Konsistenz sind Alarmsignale – das Produkt ist höchstwahrscheinlich abgelaufen.



Dekorative Kosmetik: So lange bleibt Make-up schön

Concealer, Puder und Co decken Pickelchen und Rötungen ab. Damit die kleinen Schönheitshelfer allerdings nicht zum Verursacher des Problems werden, sollten sie regelmäßig ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch nicht aufgebraucht sind. Insbesondere Produkte für die Augen mit flüssiger Konsistenz (unter anderem Mascara, Eyeliner, Concealer...) können Probleme verursachen – von Rötungen bis hin zu Entzündungen am Auge – und sollten alle sechs Monate ausgetauscht werden. Vor allem für Kontaktlinsenträger müssen die Produkte möglichst sauber sein, damit keine Keime ins Auge gelangen. Um Wimperntusche lange frisch zu halten, tragen Sie diese auf die gereinigten Wimpern auf, verzichten Sie auf Pump-Bewegungen, um mehr Produkt auf die Bürste zu bekommen und verschließen Sie die Mascara unmittelbar nach Gebrauch.


Flüssiges Make-Up und cremige Konsistenzen wie beispielsweise Cremerouge oder Lidschatten sind meist mit einem MHD von zwölf Monaten versehen. Sie sollten dunkel und möglichst kühl gelagert werden. Auch hier sind Veränderungen in Geruch oder Optik klare Hinweise darauf, das Produkt zu entsorgen. Achten Sie außerdem darauf, Gegenstände sauber zu halten, die mit den Produkten in Kontakt kommen – zum Beispiel Pinsel und Schwämmchen. Puder, gebackener Lidschatten und andere trockene Produkte sind meist 24 Monate oder sogar länger verwendbar. Dasselbe gilt für Nagellack und Parfum.



MHD von Sonnenschutz: Achtung, Sonnenbrandgefahr!

Mit den ersten warmen Tagen im Jahr stellt sich häufig die Frage: Ist die Sonnencreme aus der letzten Saison noch haltbar? Grundsätzlich ist wie bei anderen Hautpflegeprodukten davon abzuraten, Sonnencreme länger als zwölf Monate zu verwenden. Ungeöffnete und bei Raumtemperatur gelagerte Flaschen sind bis zu drei Jahren haltbar. Ist das Produkt jedoch angebrochen, sollte es nach rund einem Jahr durch ein neues ersetzt werden. Der Lichtschutzfaktor nimmt zwar nicht im Laufe der Zeit ab, Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Hitze und Sonneneinstrahlung können die Inhaltsstoffe jedoch schädigen und so die Wirksamkeit des Schutzes verringern. Bei einem Ausflug an den Badesee packen Sie Sonnenschutzprodukte am besten gemeinsam mit Getränken und Proviant in eine kleine Kühltasche, um sie zu schützen.



Tipp: Schreiben Sie das Datum, an dem Sie die Sonnencreme geöffnet haben, mit einem wasserfesten Stift auf die Flasche – so behalten Sie den Überblick und riskieren keinen Sonnenbrand.



Wichtige Anmerkung: Die in diesem Artikel angegebenen Mindesthaltbarkeitszeiten dienen als grobe Richtlinie. Prüfen Sie das auf Ihren Kosmetikprodukten angegebene MHD und achten Sie stets auch auf Duft, Farbe und Konsistenz des Produkts, um die Haltbarkeit zu ermitteln. Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

Das Make-up 1x1


Artikel für Make-up und Kosmetik gibt es wie Sand am Meer. Aber was wird wofür benutzt? Oftmals weiß man nicht, was sich hinter den Begriffen verbirgt. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe in unserem Make-up 1x1.



Abdeckprodukte:


Pflegeprodukte, die es in zwei Grundvarianten als Abdeckcreme oder Abdeckstift zum Kaschieren unerwünschter Schatten, Hautflecken und Hautunreinheiten gibt. Oftmals als Grundierung vor dem Auftragen des Make-ups verwendet, sorgen sie für einen ebenmäßigen Teint. Abdeckprodukte können auch ohne Make-up verwendet werden, wenn der natürliche Hautton getroffen wird.



Applikator:


In der Kosmetik bezeichnet ein Applikator ein längliches, pinselähnliches Gerät mit einer Silberzwinge (Metallklemme) und einem spitz zulaufenden Schwämmchen. Er wird zum Auftragen von kosmetischen Produkten mit pudrigen, cremigen oder gelartigen Konsistenzen genutzt. Applikatoren werden in der Regel zum besonders genauen Auftragen von Lippenstift, Lidschatten und Augenbrauenpuder verwendet.



Augenbrauen (Lateinisch: supercilia):


Die behaarten Bogen über den Augenhöhlen. Sie dienen dazu, Schweiß und Fremdkörper von den Augen fernzuhalten, sind ein wichtiger Teil der Mimik und der natürliche Rahmen des Gesichts.



Augenbrauenpinsel:


Feiner Kosmetikpinsel mit einem lackierten Holz- oder Kunststoffstil, einer Silberzwinge (Metallklemme) und einer Spitze aus Naturhaaren oder Kunstfasern. Er kann trocken oder angefeuchtet benutzt werden, dient zum Definieren, Betonen und Nachbessern der Augenbrauenform sowie dem Auffüllen von Lücken mithilfe von Augenbrauenpuder.



Augenkonturen:


Dünnste Hautpartie und sensibelster Bereich im Gesicht. Durch Tausende Lidbewegungen ist dieser Bereich rund um das Auge stark belastet. Hier zeigen sich die natürlichen Alterungserscheinungen zuerst. Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen auf ungeeignete Make-up- und Pflegeprodukte zeigen sich sehr schnell bei den Augenkonturen.



Bronzer (Bronzefarben):


In der Regel ein getöntes, festeres Puder, das auch als Gel oder Creme erhältlich ist. Bronzer imitiert die natürliche Sonnenbräune und definiert die Gesichtskonturen.



Concealer (Kaschierer):


Ein Abdeckstift, der vorrangig unter den Augen eingesetzt wird, um Augenringe, Altersflecken, Pigmentstörungen, Rötungen und feine Fältchen optisch verschwinden zu lassen. Es gibt für die verschiedenen Hautprobleme entsprechende Farbtöne, die die Rötung oder den Schatten neutralisieren.



Concealerpinsel:


Der abgerundete Concealerpinsel hat einen lackierten Holz- oder Kunststoffstil, eine Silberzwinge (Metallklemme) und sehr weiche Naturborsten, um damit die empfindliche Region unter dem Auge zu bearbeiten. Mit dem Pinsel wird der Concealer fein und mit leicht klopfenden Bewegungen auf Augenringe, Rötungen und andere Auffälligkeiten aufgetragen. Man kann mit ihm sowohl flächig als auch punktuell arbeiten, zum Beispiel auch direkt unter dem unteren Wimpernkranz.



Eyeliner:


Stift, beziehungsweise Tube mit Pinsel oder Gel, mit denen ein Lidstrich auf dem Oberlid über dem Wimpernkranz gezogen wird. Gerade bei schwarzen oder dunkelfarbigen Lidstrichen wird das Auge optisch vergrößert. Je feiner die Mine oder der Pinsel des Eyeliners ist, desto besser gelingt der Lidstrich. Es gibt wasserlösliche und wasserfeste Eyeliner.



Eyelinerpinsel:


Sehr feiner Pinsel mit einem lackierten Holz- oder Kunststoffstil, einer Silberzwinge (Metallklemme) und Naturborsten oder Kunstfasern. Um den perfekten Lidstrich zu zeichnen, muss der Eyelinerpinsel besonders fein und flexibel sein. Es gibt ihn in gerader Form mit leicht schrägen Borsten und in gebogener Form. Die gerade Version ist am besten geeignet, um Wimpern mit Eyeliner zu verdichten oder einen Lidstrich mit Eyelinercreme oder -gel zu ziehen. Der gebogene Eyelinerpinsel erlaubt es, die Hand auf dem Wangenknochen abzulegen, um besonders feine Lidstriche mit ruhiger Hand ziehen zu können.



Foundation (Grundierung):


Die Grundlage für das Make-up. Es gibt sie in verschiedenen Deckungsstärken und Konsistenzen. Leichte Deckkraft wird mit pudriger Foundation erreicht. Mittlere Deckkraft bieten flüssige Foundations und starke Deckung wird mit Creme-Foundation erreicht. Für die Augenpartie wird spezieller Concealer benutzt.



Foundationpinsel (Grundierungspinsel):


Auch Buffer oder Kabukipinsel (japanischer Theaterschminke-Pinsel) genannt. Dieser Pinsel wurde eigens dafür konzipiert, flüssiges oder cremiges Make-up aufzutragen. Er ist in der Regel flach, breit und mit kompaktgebundenen Naturborsten oder Duo Fibre versehen. Die Spitze kann rund oder angeschrägt sein. Die runde Form ist für das großflächige Auftragen und Verblenden der Foundation oder des Make-ups gedacht. Die angeschrägte Form dagegen ist ideal fürs Auftragen unter den Augen und an den Gesichtskonturen.



Getönte Tagespflege:


Creme mit leichten Pflegestoffen für die Versorgung der Haut während des Tages. Gute Tagespflege hat einen Lichtschutzfaktor von mindestens 15 und enthält besonders viel Feuchtigkeit in Form von Hyaluron und anderen Stoffen. Um im Sommer auf Make-up und Foundation verzichten zu können oder um darunter für die nötige Pflege zu sorgen, gibt es getönte Tagespflege als Creme oder Lotion in verschiedenen Hauttönen. Die Farbpigmente verursachen oftmals Hautunreinheiten, da die Creme tiefer in die Haut einzieht als Make-up oder Foundation.



Handspiegel:


Kleine bis mittelgroße Spiegel mit Griff oder in der Form eines Klappspiegels, die sich besonders dafür eignen, den Hinterkopf im Wandspiegel zu betrachten. Das Material des Griffs ist beliebig, aber in den meisten Fällen aus Kunststoff oder Holz. Klappspiegel haben meistens ein Kunststoff- oder Metallgehäuse.



Highlighter (Glanzlicht):


Ein Make-up-Produkt, das zur Hervorhebung bestimmter Flächen des Gesichts benutzt wird. Meistens handelt es sich um ein Lidschattenpuder oder eine cremige Lotion in heller Farbe. Durch gezieltes Auftragen von Highlightern kann man die Gesichts-, Nasen- und Augenform sowie das Dekolleté optisch verändern.



Kajalstift:


Ein Schminkstift, ähnlich einem sehr weichen Buntstift, den es in allen erdenklichen Farben gibt – wobei er in Schwarz die häufigste Verwendung findet. Kohl oder Kajal wird unterhalb des unteren Wimpernkranzes sowie auf den Wasserlinien des Innenlids aufgetragen. Es gibt das Kajal auch in der traditionellen Form in einem Tiegel als lose Farbpigmente, die mit einem Stäbchen aufgetragen werden.



Konturenpinsel:


Flacher und kompakter Pinsel mit einem lackierten Holz- oder Kunststoffstiel, einer Silberzwinge (Metallklemme) und einer Spitze aus Naturhaaren oder Kunstfasern. Der Konturenpinsel wird zum Betonen der Konturen, die mit Bronzer dunkler schattiert werden sollen, verwendet.



Kosmetikspiegel:


Spiegel, die zumeist über eine integrierte Beleuchtung und eine mehrfache Vergrößerung verfügen. Sie sind entweder mit einem Standfuß versehen oder werden an einem Gelenk an der Wand befestigt. Durch die Vergrößerung und den Umstand, dass man die Hände frei hat, kann man mit Hilfe eines Kosmetikspiegels selbst die feinsten Linien ziehen oder Härchen zupfen.



Lidschatten:


Schminke für das Augenlid, die meistens in drei aufeinander abgestimmten Farben angewendet wird. Lidschatten ist als Puder oder Creme in matt, glänzend und glitzernd erhältlich. Er wird entweder mit einem Applikator oder einem Pinsel in der Lidfalte und auf das bewegliche Lid aufgetragen.



Lidschattenpinsel:


Speziell für das Auftragen von Lidschatten entwickelte Pinsel mit einem lackierten Holz- oder Kunststoffstiel, einer Silberzwinge (Metallklemme) und einer Spitze aus Naturhaaren oder Kunstfasern. Für das Auftragen auf das Lid und das Verblenden der Farben ist ein großer, flacher und besonders weicher Lidschattenpinsel optimal. Für feine Arbeiten an Lidfalte und Wimpernkranz ist ein rundes, feineres Modell besser geeignet.



Lippenstiftpinsel:


Mit feiner, meist leicht angeschrägter Spitze versehener kleiner Pinsel, der zumeist aus Kunstfasern besteht. Mit dem Lippenstiftpinsel werden nach vorherigem Anzeichnen der Lippenkontur die Flächen ausgemalt. Durch die feine Spitze gelangen die Farbpigmente überallhin und verteilen die Farbe so sehr gleichmäßig.



Lipgloss (Lippenglanz)


Ölige, dickflüssige Lippenfarbe, die meistens etwas klebrig ist. Lipgloss wird mit den Fingern oder einem Pinsel aufgetragen. Es gibt ihn in vielen Farben, mit Geschmacksaromen versetzt und mit oder ohne glitzernde Partikel. Die Lippen werden durch Feuchtigkeit etwas aufgepolstert und glänzen stark. In der Haltbarkeit steht der Lipgloss dem Lippenstift etwas nach.



Lippenkonturenstift:


Ähnlich einem Kajalstift. Es gibt sie in allen Lippenstiftfarben und mit ihrer Hilfe lassen sich gleichmäßige Konturen der Lippen definieren.



Lippenpflegebalsam:


Fett- und Feuchtigkeitspflege für trockene und gereizte Lippen. Das Öl- und fetthaltige Lippenpflegebalsam stärkt die natürliche Hautbarriere und macht die Lippen weich und geschmeidig. Es gibt Lippenpflegebalsam als Stift oder im Tiegelchen, die transparent oder getönt sind und einen Lichtschutzfaktor bieten.



Lippenstift:


Wachse, Öle und Pflegestoffe enthaltender Farbstift für die Betonung der Lippen. Es gibt ihn in allen erdenklichen Farben, mit und ohne Schimmer und Glanz. Cremige Lippenstifte sind pflegender zu den Lippen und leichter mit dem Pinsel aufzutragen als matte und wasserfeste, haften aber nicht so lang.



Mascara:


Wasserfest oder wasserlöslich färbt, verlängert oder verdichtet dieses cremig-flüssige Make-up-Produkt die Wimpern. Wimperntusche, wie Mascara auch genannt wird, befindet sich im Fläschchen mit integriertem Wimpernbürstchen. Mascara ist in den meisten Fällen schwarz. Es gibt ihn aber auch in Braun, Grau und Blau. Neben Farbpigmenten sind pflegende Stoffe enthalten, welche die Wimpern vor dem Austrocknen schützen. Der Mascara ist in der wasserfesten Variante zusätzlich mit Candelillawachs versetzt und lässt sich nur mit speziellem Make-up-Remover entfernen. Zum Verdichten eignen sich Spiralbürstchen mit dichten, voluminösen Borsten. Zum Verlängern sollte die Bürste leicht gebogen und nicht zu dicht angeordnet sein. Es gibt auch Mascaras, die künstliche Nerz-, Seide- oder Nylonfasern enthalten und diese an natürliche Wimpern kleben.



Nagellack:


Nitrocellulosehaltiges Kosmetikprodukt zum Lackieren von Finger- und Fußnägeln. Es gibt Nagellack farbig und transparent sowie matt und glänzend. Die sogenannten Unterlacke sind transparent und enthalten pflegende Stoffe, sie schützen den Nagel und erleichtern das Auftragen des Farblacks. Mit einem Über- oder auch Versiegelungslack schützt man den Farblack vor Kratzern und lässt ihn schneller trocknen. Der Lack befindet sich in kleinen Glasfläschchen, in deren Schraubverschluss der entsprechende Pinsel enthalten ist. Nagellack lässt sich nur mit Nagellackentferner lösen und abwischen.



Pinzette (aus dem Französischen pince für Zange und pincer für Zwicken):


Instrument, das sehr kleine Dinge zu greifen kann – in der Kosmetik sind es einzelne Körperhaare oder Augenbrauen. Zumeist aus rostfreiem Edelstahl gefertigt oder verchromt, gibt es Pinzetten in mehreren Ausführungen. Es gibt sie im Kosmetikbereich mit spitzen, runden, vierkantigen, geraden und gebogenen Enden.



Primer (Grundierer):


Eine Basisschicht, die – zumeist mit Silikon versetzt – die Flächen glatter, feinporiger und ebener macht und Make-up-Produkte länger halten lässt. Es gibt Primer für Augenlider, Wimpern, Lippen und das Gesicht. Die Konsistenz ist cremig oder gelartig – meist ist der Primer in Tiegel oder Pumpspender verpackt. Einige Primer übernehmen auch Aufgaben eines Concealers und helfen, Rötungen abzudecken.



Puder:


Fein gemahlener Feststoff, der in der Kosmetik zum Fixieren von Make-up (farblos), Mattieren glänzender Haut (hautfarben und oft mit antibakteriellen Eigenschaften) und für einen schimmernden Effekt bei Körperpuder verwendet wird. Als Kompaktpuder in Form von Bronzer und Rouge ist der Puder zum Konturieren und Betonen im Einsatz. Puder besteht zum größten Teil aus Talk und wird je nach Art mit Parfümstoffen und Farbpigmenten versetzt. Aufgetragen wird loser Puder mit einem großen, weichen Puderpinsel, der meist aus Naturborsten besteht. Kompaktpuder kann mit Pinsel oder Schwämmchen aufgetragen werden.



Puderpinsel:


Großer Pinsel, der Puder sanft und großflächig verteilt. Er besteht aus einem lackierten Holz- oder Kunststoffstiel, einer Silberzwinge (Metallklemme) und einer Spitze aus Naturhaaren oder Kunstfasern. Die Spitze kann je nach Bedarf rund, kegel- oder fächerförmig sein. Die runde Form eignet sich für großflächiges Mattieren, und kegelförmige Spitzen besonders für das Konturieren. Mit der Fächerform kann man in einem Schwung Bronzer und Rouge auftragen und unter den Augen nachkorrigieren.



Pudertuch:


feine pergamentähnliche, ölabsorbierende Blättchen, die überschüssigen Talg von der Haut entfernen und für einen matten Teint sorgen, ohne dass nachgepudert werden muss. Pudertücher, die auch Puderblättchen oder Oil-Control genannt werden, gibt es meistens in einer Art Spenderbox für unterwegs.



Rouge (Wangenrot):


Entweder Puder oder Creme in einem frischen Rosa-, Apricot- oder Kupferton – die, richtig aufgetragen, den Teint frischer und jugendlicher wirken lassen. Rouge wird mit einem speziellen Pinsel in kreisenden Bewegungen von innen nach außen auf dem höchsten Punkt der Wangen aufgetragen.



Rougepinsel:


Pinsel mittlerer Größe mit abgerundetem oder abgeschrägtem Kopf aus zarten Naturborsten oder Kunstfasern, einem Stiel aus lackiertem Holz- oder Kunststoff und einer Silberzwinge (Metallklemme). Wird Rouge damit waagerecht aufgetragen, verbreitert man das Gesicht optisch – senkrecht aufgetragen wird es verlängert.



Saugnapfspiegel:


Meist kleinerer Kosmetikspiegel, der nicht an der Wand angeschraubt, sondern mit Saugnäpfen ausgestattet auf glattem Untergrund wie Fliesen Halt findet. Oftmals haben die Saugnapfspiegel auch eine zweite Seite mit mehrfacher Vergrößerungsfunktion.



Schwamm:


Meistens als Schwämmchen bezeichneter Hygieneartikel, der aus nachgiebigem Material wie Latex besteht und zum Auftragen von Kosmetikprodukten verwendet wird. Naturschwämme finden in der Kosmetik kaum Einsatz. Es gibt die synthetischen Schwämmchen in vielen Formen und Größen, sodass es für jeden Einsatz den richtigen Schwamm zum Auftragen gibt. Sie können nass und trocken verwendet werden. Rund und keilförmig eignen sie sich für das Auftragen von Make-up und Rouge. Für Lidschatten eignen sich Stilschwämme, die Applikatoren, besser.



Wimpernbürste:


Spiralförmiges Bürstchen, mit dem die Wimpern getrennt und in Form gebracht werden können. In Verbindung mit Mascara werden Wimpern so gefärbt, verdichtet und verlängert. Es gibt auch elektrische Wimpernbürsten, welche die Wimpern mit Hitze, wie bei einem Glätteisen oder Lockenstab, für ein paar Stunden nach oben biegen können.



Wimpernzange:


Bogenförmige Zange aus Edelstahl mit Silikon oder Samtstreifen zum Schutz der Wimpern. Der Wimpernansatz wird in die Zange geführt, dann vorsichtig zusammengedrückt und eine Weile gehalten. Die Wimpern werden so aufgestellt und nach oben gebogen. Um Festkleben und Brüche zu vermeiden, sollte die Wimpernzange immer vor dem Auftragen des Mascaras angewendet werden.



Zange:


Edelstahlzange mit leicht gebogener Schnittfläche für die Hand- und Fußpflege. Die Nagelzangen werden auch Kopfschneider genannt und zum Schneiden von dicken, verhornten Nägeln eingesetzt.



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