Wellness & Entspannung | Vitalsortiment bei Karstadt
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Die Kraft der Wärme


Über die Macht von wohltuender Wärme bei der Behandlung von Schmerzen wussten schon unsere frühesten Vorfahren Bescheid. Die Wärmetherapie ist auch heute noch in der westlichen Schulmedizin wie auch in der fernöstlichen Heillehre fester Bestandteil des Behandlungsspektrums. Aber auch im Wellnessbereich und in den eigenen vier Wänden ist Heilwärme zurecht für viele Beschwerden das Mittel der Wahl.


 

Wärme als Wohltat gegen Schmerzen

Ob bei Verspannungen, Erkältungen oder Ischias-, Nieren- und Blasenleiden – Wärme tut uns einfach gut. Deshalb wird auch Wärmetherapie in der Medizin gerne bei der Behandlung von Beschwerden des Halte- und Stützapparats eingesetzt. Ihre Wirkung ist denkbar einfach, aber ungemein effektiv: Wärme weitet die Blutgefäße, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser in die Zellen des Muskelgewebes transportiert werden. Auf diese Weise entspannen sich die Muskeln, Nervenbahnen werden entlastet, der Zellstoffwechsel angeregt und Schmerzen gemindert. Die Wärmezufuhr entspannt uns, mindert die Produktion von Stresshormonen und lindert psychosomatische Erkrankungen. Sie sehen also: Wärme hilft gegen viele Beschwerden.


 

Die beliebtesten und wohltuendsten Wärmebehandlungen

Bequem zu Hause, unterwegs, im Spa oder beim Therapeuten – es gibt zahlreiche Methoden der Wärmebehandlung. Wir möchten Ihnen die beliebtesten vorstellen.


 

Heiße Bäder

Klassisch, mit einem entspannenden Zusatz im eigenen Badezimmer, sind wohltuende heiße Bäder das A und O, wenn es um entspannende Wärme geht. Natürliche heiße Quellen wie beispielsweise die Aachener Thermalquellen locken mit ihrer Wirkung gegen rheumatische Schmerzen und andere Leiden seit jeher Menschen von überall an. Diese einfache Ganzkörperbehandlung gibt es in der Therapie und beim Wellness in spezieller Form als Moorbad oder Heublumenbad. Beim Moorbad ist man von heißem Schlamm umschlungen, während für das Heublumenbad die Blumen mit heißem Wasser überbrüht und in das Bad ausgepresst werden. Aber aufgepasst: Heublumenbäder sind deshalb nicht für Pollenallergiker geeignet.


 

Fango-, Schlammpackungen, Wärmflaschen und Wärmekissen

Schlamm- und Fangopackungen sind für Masseure meistens der Wärmespeicher der Wahl. Nachdem sie aufgeheizt wurden, strahlen sie 15 Minuten und länger Hitze ab und lockern so die betroffenen Körperbereiche. Es geht auch noch länger – Wärmekissen mit einer Mischung aus Eisen, Salz, Aktivkohle und Vermiculit geben durch einen beschleunigten Oxidationsprozess bis zu 24 Stunden Wärme ab. Wärmflaschen und Wärmekissen sind praktisch für heimische Anwendungen. Mit der Wärmflasche im Rücken oder einer Nackenwärmflasche und aufgelegtem Wärmekissen spart man sich so manchen Gang zum Physiotherapeuten oder Masseur oder lindert zumindest die Schmerzen bis zum nächsten Termin. Bei der Heimanwendung muss darauf geachtet werden, sich beim Aufheizen und der Anwendung nicht zu verbrühen oder zu verbrennen.


 

 

Wärmepflaster und -salben

Für unterwegs sind Pflaster und Salben eine gute Alternative für die Schmerzlinderung. Zwar sind sie durch ihre Wirkungsweise nicht so effektiv wie Wärmflaschen oder -kissen, aber eben mobil. Diese Helfer reizen mit ihren Wirkstoffen Hautrezeptoren, die sich durch die Reaktion erhitzen. Leider ist die Wirkung eher schwach und hält nicht sehr lange an. Zudem können die Produkte allergische Reaktionen hervorrufen. Testen Sie sie deshalb vor der ersten Nutzung zunächst an einer kleinen Stelle am Unterarm.


 

Heiße Rolle

Ein Frotteehandtuch wird zusammengerollt und mit sehr heißem Wasser übergossen. Die Körperstelle, die behandelt werden soll, wird dann kurz damit berührt. Physiotherapeuten nutzen die heiße Rolle meistens als Vorbereitung zur Krankengymnastik oder zur lokalen Steigerung der Durchblutung (Hyperämisierung). Es gibt zwar keine Nachteile oder Risiken, aber die Wirkung ist nur sehr kurz und die Raumluft fühlt sich danach umso kühler an.


 

 

Hot Stones

Auch sie werden in der Massage eingesetzt und das Prinzip ist dem des Wärmekissens ähnlich, jedoch punktueller. Der Masseur massiert mit den etwa 58 Grad heißen Steinen in einer Kombination aus Auflegen und aktiver Massage. Hier gibt es nur einen Nachteil – den Preis, der meistens ein ganzes Stück über dem einer normalen Massage mit Fangopackung liegt, welche oftmals von der Krankenkasse bezuschusst wird.


 

Infrarot-, Ultraschall- und Hochfrequenztherapie

Wenn für eine Behandlung tiefer liegendes Gewebe erreicht werden soll, sind Bestrahlungen mit Schall und Infrarotlicht geeignet, die Zielareale des Körpers zu erwärmen. Die Ultraschall- und Hochfrequenztherapien sind mit ihrer Vibrationstechnik effektiver, sollten aber nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, da ein übermäßiges Erhitzen möglich ist.



 

Sauna und Dampfbad

Gänge in die Sauna oder in das Dampfbad sind nicht nur hervorragend, um das Immunsystem zu stärken und somit Erkältungen vorzubeugen – sie sind auch für verspannte Muskeln und gespannte Bänder eine Erholung. Ob Sauna oder Dampfbad – die Wirkung ist nur in Verbindung mit einer Abkühlung in Form einer kalten Dusche oder Ähnlichem abhärtend.


 

Heißluft

Heißluft gibt es in Form von Kästen, in denen bestimmte Körperbereiche der heißen Luft ausgesetzt sind oder auch als Heißluftstrahl zum Öffnen der Poren in der Kosmetik. Die Kästen können bei einigen Menschen Beklemmung hervorrufen. Wenn Sie Probleme mit Ihrem Herzen oder Kreislauf haben, sollten Sie diese Anwendungen nicht nutzen, da die Gefahr besteht, dass der Kreislauf überlastet wird.


 

Wann Wärme eher schadet

Nach sportlichen Aktivitäten oder nach einem ausgiebigen Essen sollten Sie keine Heilwärme einsetzen. Ideal ist es, wenn Sie auf jede Wärmetherapie eine angemessene Ruhezeit und Flüssigkeitszufuhr folgen lassen. Am besten sind Tees und Mineralwasser. Sobald Sie während einer Wärmeanwendung erste Anzeichen von Kreislaufproblemen wie Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl bemerken, kühlen Sie sich sofort ab. Am besten sind kühlere Duschen (nicht ganz kalt!) oder kalte Wickel.


Es gibt auch Situationen, in denen Wärme nicht heilt, sondern eher schadet. Bei Erkrankungen wie Krebs, Tuberkulose oder Epilepsie ist Wärme eher kontraproduktiv und sollte ersatzlos weggelassen werden.


 

Auch Kälte kann helfen

Aber auch die Kälte kann heilende Wirkung haben: Die Kältetherapie nutzt die Tatsache, dass sich Blutgefäße bei Kältereizen zusammenziehen und die Muskeln angespannt werden. Bei akuten Verletzungen, Entzündungen, Fieber, Verbrennungen, Zerrungen, Schwellungen oder Überdehnungen sowie Überbelastungen können die Schritte „Pausieren“, „Eis“, „Compression“ (Druckverband) und „Hochlegen“ (P.E.C.H.) Linderung verschaffen. Dabei sollte man stets ein Tuch zwischen die Haut und das Kühlpack legen, damit es nicht zu Erfrierungen kommt. Nach einer kurzen Pause, in der sich die Haut wieder erwärmen kann, werden die Schritte noch ein paar Mal wiederholt. Die Behandlung sollte zeitnah nach einer Verletzung begonnen werden.


 

 


Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung durch einen Arzt. Wenn Sie häufig Schmerzen in denselben Körperarealen haben, sollten Sie durch Ihren Arzt die Ursache feststellen lassen. Wärmetherapie ist nur symptom- und schmerzlindernd und beseitigt nicht eventuelle Grunderkrankungen.

Wellness-Feeling für zu Hause


Dieses wohlige Gefühl, in völlige Entspannung einzutauchen und dem Körper etwas Gutes zu tun, gibt es nur im Spa? Weit gefehlt – denn mit wenigen Vorbereitungen und Accessoires können Sie Ihr Heim in einen kleinen Wellnesstempel verwandeln.


 

Bitte nicht stören!

Ein Spa-Tag oder auch nur wenige Stunden verlangen etwas Vorbereitung. Zwar können wir Unordnung und Unerledigtes oft ausblenden, aber unser Unterbewusstsein hält daran fest und erschwert es so, ganz in die Entspannung einzutauchen. Mögliche Störungen können mit minimaler Planung vermieden werden: Handy, Festnetz und Computer haben Ruhetag. Kinder, Familienangehörige oder Mitbewohner, die Unruhe in Ihre Oase bringen könnten, haben sich ebenfalls mal einen ganzen Tag bei Freunden oder einen Tagesausflug verdient.


 

Neuer Look fürs heimische Bad

Um sich wie in einem echten Spa zu fühlen, hilft es, Ihre Umgebung genauso aussehen zu lassen. Ein schöner Aufbewahrungskorb und ein passender Wäschekorb sorgen dafür, dass in Ihrem Bad nichts mehr sichtbar herumliegt oder -steht. Sie bieten zudem einen schönen Platz, um darauf unifarbene flauschige Handtücher aufzurollen. Ein farblich harmonierender kuschliger Bademantel sowie ein oder zwei passende dickflorige Badteppiche verwandeln Ihr Badezimmer sofort in einen Wohlfühlbereich, der an Ihren letzten Besuch im Wellnesshotel erinnert und auch im Alltag für gute Laune sorgt.


 

Düfte, Klänge und Kerzenschein

Nun ist es Zeit für den letzten Schliff in Sachen Ambiente. Düfte und Klänge wecken Erinnerungen und beschwören Gefühle herauf. Mit der richtigen Hintergrundmusik und entspannenden Düften versetzen Sie Ihren Körper schon vor den eigentlichen Treatments in die richtige Stimmung. Natürlich können Sie sich ähnliche Musik besorgen, wie Sie sie aus dem Spa kennen – aber eigentlich ist der Spa-Effekt mit vielen Arten von Klängen möglich – ganz egal, ob nun Walgesänge Sie entspannen, der Soundtrack zum Lieblingsfilm oder Lounge-Musik. Duftkerzen haben gleich zwei Wirkungen – zum einen das gemütliche Kerzenlicht und zum anderen sinnliche Entspannung. Wenn Sie einen Lieblingsduft haben, ist dies der richtige. Sonst wirken Lotus, Lavendel, Sandelholz, Rose und Vanille auf die meisten Menschen sehr beruhigend und entspannend.


 

Soulfood und Wellnessfood

Hinsichtlich der Verpflegung gibt es zwei Arten der Küche, die einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Soulfood ist das Fettige und Süße, wonach unser Körper verlangt, wenn es uns seelisch nicht gut geht. Leichtes Essen, wie Obst-Snacks, ist das, was unserem Körper beim Entspannen und Regenerieren hilft. Daher ist beispielsweise die mediterrane Küche sowie Obstscheibchen, Smoothies, Mineralwasser und Kräutertees genau das, was in Ihrem heimischen Wellnesstempel auf der Speisekarte stehen sollte.


 

Wärme, Pflege und Massage

Beginnen Sie Ihr Wellnesstreatment mit einem wärmenden Bad oder einer Dusche. Dabei verwöhnen Sie sich mit entsprechenden Badezusätzen oder Duschcremes. Ein Wasserfall- oder Massageduschaufsatz sorgt für das Extra-Wellness-Feeling. Nach Dampf und heißem Wasser sind Ihre Poren besonders aufnahmebereit – arbeiten Sie Ihre Pflegeprodukte mit einer Eincremehilfe mit verschiedenen Aufsätzen in die Haut ein.

Zu einem Spa-Tag gehört natürlich eine wohltuende Massage. Wenn die Muskeln erwärmt und gelockert sind, können Sie sich mit einer elektrischen Massagebürste leicht selbst massieren. Die tiefliegenden Verspannungen lösen Sie mit einer Faszienrolle. Hierfür legen Sie sich einfach auf die Rolle und bewegen sich vor und zurück.


 

Beautytreatment und Entspannung auf der Couch

Wenn Sie Ihren Wellnesstag mit einem Beautytreatment verbinden möchten, ist nun die ideale Zeit für eine Mani- und Pediküre gekommen. Im Anschluss vollendet eine kleine Hand- und Fußmassage mit einem Igelball den Wohlfühleffekt. In Ihren Bademantel eingekuschelt, ist es nun an der Zeit, es sich auf der Couch mit beispielsweise einem guten Buch bequem zu machen. An kalten Tagen kann eine Wärmedecke für die wohlige Temperatur sorgen, die Sie brauchen, damit die Entspannung erhalten bleibt. Wenn Sie das Aroma Ihrer Duftkerzen auch als Spray besitzen, können Sie mit einem Sprühstoß auf Ihr Kopfkissen die beruhigende Wirkung Ihres Wellnesstags mit in den Schlaf nehmen.



Nach dem Home-Wellness-Tag ist Ihre Batterie wieder aufgeladen und Sie werden genug Elan und Schwung für neue Herausforderungen des Alltags haben.


 

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