Das Revival der Taschenuhren


Der Uhrenklassiker schlechthin ist zurück! Die Taschenuhr gehört wieder zum edlen Businessoutfit, zur zünftigen Tracht und sorgt auch beim legeren Jeansoutfit für Blicke und Gesprächsstoff.

Die Taschenuhrarten

Es gibt Taschenuhren mit klassischem Uhrdesign oder sogenannte Skelettuhren, bei denen man das Innenleben sehen kann – und solche mit und ohne Sprungdeckel. Die Materialien der Taschenuhren sind in der Regel Chrom, Silber, Messing und Edelstahl – heute seltener auch Gold oder Weißgold. Auffällige Gravuren oder Schmucksteine verzieren besonders edle Uhren. Der Durchmesser der Uhren beträgt in der Regel 30 bis 75 Millimeter. Es gibt auch berufsspezifische Taschenuhren wie die Fliegertaschenuhr mit auf dem Kopf stehenden Ziffernblatt oder die Schwesternuhr mit zusätzlicher Tachymeterskala zur Bestimmung des Blutdruckes.



Aufziehen oder nicht?


Mechanische Taschenuhren sind die Klassiker. Sie ticken, kommen gänzlich ohne Batterien aus und werden per Hand aufgezogen. Selbstaufziehende Taschenuhren, welche die Körperbewegung zum eigenständigen Aufziehen nutzen und nach längerer Tragepause per Hand aufgezogen werden müssen, sind eher die Ausnahme. Eine Konkurrenz zu mechanischen sind die elektronischen Quarz-Taschenuhren, die mit einer Batterie betrieben werden



Savonette oder Lépine?


Der durch Knopfdruck aufspringende Uhrendeckel ist prädestiniert für persönliche Gravuren im Inneren der Taschenuhr – in Form von Widmungen, Initialen und Zitaten. Neben diesem Staubdeckel sind die auf Höhe der Ziffer Drei angebrachte Krone und der Sekundenzeiger auf der Sechs typische Zeichen für eine Savonettetaschenuhr (franz. „Seifchen“: „der Form wegen“). Bei einer Halbsavonette hat der Deckel ein Loch oder eine durchsichtige Scheibe in der Mitte und ein kleines zusätzliches Ziffernblatt, sodass sie auch geschlossen abgelesen werden kann. Die letzte Variante ist die Lépinetaschenuhr, benannt nach ihrem Erfinder Jean-Antoine Lépine. Sie ist sehr flach, besitzt keinen Deckel und hat die Krone über der Zwölf positioniert.



Echt antik oder neuer Vintage-Stil?


Auf Flohmärkten, in Antiquitätenläden oder bei Auktionen kann man wunderschöne antike Taschenuhren ergattern. So bekommt man zwar ein Stück mit Geschichte, hat aber auch das Risiko, dass der Uhrenzustand nicht gut ist. Diese antike Optik ahmen Taschenuhren im Vintage-Stil nach, meistens mit einem hochwertigen ETA-Handaufzugswerk. Während antike Taschenuhren mit einmaligem Aufziehen etwa 24 Stunden laufen, müssen die neuen Vintage-Taschenuhren meistens erst nach 48 Stunden aufgezogen werden.



Taschenuhr-Hybridmodelle


Ein Vorläufer der heutigen Armbanduhr war eine Lépine – auf einem Armband mit Krallen eingesetzt. Moderne Hybridmodelle können am Handgelenk wie auch an der Uhrenkette getragen werden. Bei Hybridtaschenuhren sitzt das Ziffernblatt zum leichteren Lesen tiefer am Handgelenk. Achten Sie bei Hybriden darauf, dass sie keinen Durchmesser über 40 mm besitzen, damit sie unter den Jackenärmel passen.




Uhrenketten, Broschen, Krallen und Halsketten

Die Uhrenkette, die zum Outfit gehört und gegen Stürze schützt, gibt es als einfache Kette, Albertkette oder Doppelalbertkette. Eine filigrane silberne Taschenuhr sollte an einer ebenfalls filigranen silbernen Kette getragen werden – in der Tasche oder um den Hals mit einer Kette. Für eine Pockettaschenuhr sollte es eine dicke, schwere Kette mit Lederhalterung oder Clip für die Gürtelschlaufe sein. Für die Tragweise als Kettenanhänger kommen Samtbänder ebenso infrage wie Hals- oder Schieberketten. Es gibt auch Broschen und Klemmen, an denen die Taschenuhr befestigt und somit auch zu taschen- und reverlosen Kleidungsstücken getragen werden kann. Spezielle Krallenarmbänder bieten zudem die Möglichkeit, die Uhr wie eine Armbanduhr zu tragen.




So tragen Sie die Taschenuhr richtig

Die edelste Variante ist, die Uhr in der Westentasche eines Anzug-Dreiteilers oder der Trachtenweste zu tragen (links bei Rechtshändern und rechts bei Linkshändern). Die Uhrenkette wird dabei sichtbar über dem Bauch getragen und durch das Knopfloch gesteckt. Auch in der Brusttasche eines Hosenanzugs oder Zweiteilers macht die Taschenuhr eine gute Figur. Hierbei wird die Kette am Knopfloch des Revers getragen. Wer die Uhr als Statement-Accessoire zu legeren Alltags-Outfits tragen möchte, kann die Taschenuhr bei Jeans, Chinos oder Cargopants in die kleine Hosentasche stecken, die bei der Jeans eigens für diese Uhren erfunden wurde. Die Kette kann an der Schlaufe des Gürtels befestigt werden. Damen greifen heute wieder den Look vergangener Tage auf, als die Damentaschenuhr an einer langen Schieber- oder Schmuckkette um den Hals getragen wurde. Als reiner Statement-Schmuck kann sie auch mit einem Samtband eng um den Hals getragen werden.

 

 

 

 

 

Die Taschenuhr als Geschenkidee

Taschenuhren sind immer ein originelles Geschenk und keine ist wie die andere. Die Taschenuhr ist zwar ein Zeitzeuge vergangener Epochen und ein Sammlerobjekt, aber auch ein Ausdruck von Kreativität und dem stilsicheren Sinn fürs Originelle.



  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
    Nur in der Filiale abholbar
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
    Nur in der Filiale abholbar
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
    Nur in der Filiale abholbar
  • Ausverkauft
    7-Tage-Preis
    Nur in der Filiale abholbar

Unsere Empfehlungen aus "Taschenuhren"

Empfehlungen aus unserem gesamten Sortiment

Uhren & Schmuck

Uhren Taschenuhren

Taschenuhren haben schon längst wieder Kultstatus erreicht und sind nach wie vor beliebt. Denn wer gerne ein modisches Outfit mit etwas Nostalgischem kombinieren möchte, liegt mit einer Taschenuhr voll im Trend. Traditionelle Schmuck- und Gebrauchsgegenstände gehören bei Modedesignern und Prominenten ohnehin immer dazu. Mit einer Taschenuhr können Sie zum Beispiel ein klassisches elegantes Outfit, bestehend aus einem Anzug mit Weste, edel und souverän ergänzen. Auch bildet diese Uhr einen verspielten Kontrast zu den zahlreichen technischen Neuerungen.

Taschenuhren -  ein Klassiker, gerade heute wieder gefragt

Natürlich lässt sich eine Taschenuhr auch mit jedem anderen Design kombinieren. Zum einen lässt sich so der eher bequem-lässige Freizeitlook aufwerten, zum anderen ist diese Form des Chronographen für alle geeignet, die eine Uhr als störend am Handgelenk empfinden, aber dennoch nicht auf das Ablesen der Uhrzeit verzichten möchten. Ferner soll es auch Arbeitsplätze geben, an denen das Tragen einer Uhr am Handgelenk verpönt oder aus technischen Gründen nicht möglich ist. Auch in diesem Fall ist eine Taschenuhr die perfekte Alternative. Mit Taschenuhren lassen sich einfach und praktisch Tradition und Moderne stilvoll kombinieren. Suchen und bestellen Sie exklusive Taschenuhren online bei Karstadt.