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Gepflegte Haut zu allen Jahreszeiten


Jede Jahreszeit stellt andere Herausforderungen an unsere Haut, die gemeistert werden müssen. Von der perfekten Reinigung über die richtigen Inhaltsstoffe bis hin zu den Pflegeanwendungen: Typ und Jahreszeit entscheiden, welche Pflege Ihre Haut braucht.



Mit seinem eisigen Atem raubt der Winter der Haut die letzten Feuchtigkeitsreserven, die trockene Heizungsluft entzieht auch noch die letzten Lipide. Im Frühling muss sich die fahle Haut von den Strapazen des Winters erholen und ist den ersten Sonnenstrahlen besonders schutzlos ausgeliefert. Die Sommersonne hingegen lässt ungeschützte Haut durch ihre hohe UV-Strahlung vorzeitig altern und erhöht durch Sonnenbrände das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Zudem verschließt eine durch die Hitze verursachte übermäßige Talgproduktion die Poren, und Schwitzen entzieht Körper und Haut viel Flüssigkeit. Häufige Temperaturunterschiede und ein Abschied von Sonne und warmen Temperaturen stressen die Haut, bevor sie wieder den Winter überstehen muss.


 

 


10 Tipps zur Pflege jeder Haut zu allen Jahreszeiten

  • Duschen Sie nur lauwarm, denn heißes Wasser laugt die Haut aus
  • Ein Ganzkörperpeeling einmal pro Woche entfernt tote Hautschuppen
  • Trinken Sie viel – die Haut braucht von innen und außen Feuchtigkeit
  • Wirkstoffe ziehen am besten über Nacht in die Haut ein
  • Schützen Sie Ihre Haut vor direkter Sonnenstrahlung, UV-Licht lässt sie altern
  • Nehmen Sie Lebensmittel mit Vitamin A, C und E zu sich. Sie neutralisieren freie Radikale und regen die Zellteilung an
  • Schonen Sie Ihre Haut und schränken Sie Koffein-, Teein- und Alkoholkonsum ein
  • Raucher sollten zumindest auf E-Dampfer umsteigen, am besten jedoch aufhören
  • Alle sechs bis acht Wochen eine Gesichtsreinigung bei der Kosmetikerin wirkt Wunder
  • Massagebürsten und Faszienrollen oder -bälle regen die Durchblutung bei beispielsweise Cellulitis an

 

 


Der Hauttyp und die Jahreszeit entscheiden über die richtige Pflege

Welchen Hauttyp wir haben, ist in erster Linie erblich bedingt. Aber auch Faktoren wie Klima und Wetter, Ernährung, Lebensweise, Umgebung, Hormone und Krankheiten nehmen Einfluss. Es gibt fünf Grundtypen sowie Mischformen und den Sonderfall der reifen Haut.


 

Normale Haut

Diese Traumhaut ist feinporig, glatt, rosig, hat keinerlei Unreinheiten und schuppt nicht. Wenn Sie normale Haut besitzen, kennen Sie kein Spannungsgefühl nach der Reinigung und reagieren auch nicht auf äußere oder innere Reize – und alle anderen sind richtig neidisch. Damit Ihre unkomplizierte und schöne Haut auch so bleibt, sollten Sie sie zweimal täglich mit lauwarmem Wasser reinigen und bei Verschmutzungen oder Make-up eine milde, seifenfreie Reinigungslotion oder ein Gesichtswasser benutzen.



Für die Pflege sollten Sie auf leichte Produkte mit wenig Inhaltsstoffen setzen. Im Frühling, Sommer und Herbst sind eine feuchtigkeitsspendende Pflege mit UV-Schutz für den Tag und eine leicht rückfettende Creme für die Nacht ausreichend. Im Winter sollten Sie Ihrer Haut ebenfalls etwas Fett in Form einer etwas reichhaltigeren, rückfettenden Creme gönnen. Solange die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, reicht auch eine Öl-in-Wasser-Emulsion.


 

Trockene Haut

Die Haut ist feinporig, glanzlos und eher blass. Bei diesem Hauttyp arbeiten die Schweiß- und Talgdrüsen nicht ausreichend und der Säureschutzmantel ist defekt, was Schuppenbildung, Entzündungen und Allergien nach sich ziehen kann. Trockene Haut entwickelt früher als alle anderen Hauttypen Falten und neigt zu roten Äderchen (Couperose oder auch Teleangiektasien). Die raue Oberfläche leidet besonders unter Heizungsluft sowie Kälte und reagiert mit Rissen. Die Haut spannt bei Kälte und juckt schnell nach der Reinigung durch ihren geringen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt.



Bei der Pflege ist hier besonders viel Sorgfalt geboten und Feuchtigkeit ist das A und O. Für die schonende Reinigung sollten Sie eine milde parfüm- und alkoholfreie Reinigungslotion wählen, die leicht rückfettend ist, und danach mit kühlem Wasser nachspülen. Im Frühling, Sommer und Winter sind Öle auf pflanzlicher Basis mit einem UV-Schutz die beste Pflege für den Tag. Durch ihre ungesättigten Fettsäuren wird der Schutzmantel der Haut gestärkt. Im Winter sollten Sie allerdings lieber auf rückfettende Cremes mit essenziellen Fettsäuren setzen. Weitere, für Ihre Haut ideale Inhaltsstoffe sind Algenextrakte oder auch Hyaluron. Gerade bei Heizungsluft und Kälte sollten Sie zweimal pro Woche eine Feuchtigkeitsmaske und ein Serum für die Augen über Nacht einwirken lassen. In den anderen Monaten reicht einmal pro Woche aus.


 

Unreine Haut (Seborrhoe)

Ein großporiges, glänzendes, manchmal auch öliges Erscheinungsbild ist typisch für fettige Haut. Die Talgproduktion schießt über ihr Ziel hinaus und die Durchblutung ist gestört. Beide Faktoren führen schnell zu Hautunreinheiten wie Pickeln, Papeln und Mitessern. Aknehaut ist eine Variante, die zu diesem Hauttyp gehört. Der Vorteil dieses Hauttyps ist die verlangsamte Alterung: Fettige Haut ist unempfindlich und bekommt viel später und auch wesentlich weniger Falten.



Bei der richtigen Pflege von fettiger Haut gibt es ein paar grundlegende Regeln: Gehen Sie, wenn möglich, alle sechs Wochen zu einer Gesichtsbehandlung und lassen Sie die Hände weg von Seife. Diese ist alkalifrei und löst deshalb keine Fette. Verwenden Sie für die morgendliche und abendliche Reinigung ein leicht entfettendes Reinigungsgel oder Gesichtswasser. Es darf leicht alkoholhaltig sein, um überschüssiges Fett und Talg zu entfernen. Außerdem desinfiziert der Alkohol und zieht die Poren zusammen, was sie weniger angreifbar und natürlich auch optisch schöner macht. Einmal oder zweimal pro Woche sollten Sie unbedingt zu einem körnigen Peeling greifen, um überschüssige Hornschuppen zu entfernen und die Poren zu öffnen. Spülen Sie mit lauwarmem Wasser und tragen Sie danach auf keinen Fall fetthaltige Cremes auf. Geeignet für Ihren Hauttyp sind im Frühjahr, Sommer und Herbst Lotionen und leichte Cremes mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, UV-Schutz und antibakteriellen Inhaltsstoffen. Auch in der Nacht sollten Sie nur auf Feuchtigkeitscremes setzen und ab und an auch mal eine entfettende Maske oder ein Serum benutzen. Im Winter sollte der Feuchtigkeitsgehalt der Tagespflege etwas geringer ausfallen, da sie bei Minusgraden sonst auf der Haut gefrieren könnte. Cremen Sie dafür lieber einmal mehr.


 

Mischhaut

Mischhaut ist der am häufigsten anzutreffende Hauttyp. Klassischerweise hat man in der T-Zone, wie man den Bereich von Stirn, Nase und Kinn nennt, fettige und in allen anderen Arealen trockene Haut. Bei der Pflege sollten Sie daher die Pflegetipps zu trockener und fettiger Haut beachten. Wie bei fettiger Haut ist auch bei Mischhaut morgens und abends eine gründliche Reinigung nötig.



Am besten verwenden Sie nur klares Wasser im Bereich der trockenen Zonen oder ein parfüm- und alkoholfreies Produkt. In den fettigen Arealen können Sie mit leicht alkoholhaltigem Gesichtswasser nachreinigen und dann mit Wasser nachspülen. Wenn Sie Ihre Haut mit einer Maske oder einem Augenserum verwöhnen möchten, so wirken diese am besten über Nacht. Verwenden Sie möglichst eine hautberuhigende und feuchtigkeitshaltige Zusammensetzung. Wenn Sie idealerweise für die Zonen zwei verschiedene Masken verwenden, wählen Sie für die T-Zone eine reinigende Maske. Als Tagescreme sollten Sie im Frühjahr, Sommer und Herbst eine Feuchtigkeitscreme oder -lotion mit Hyaluron und UV-Schutz wählen. Nachts darf es auf den trockenen Bereichen auch eine etwas reichhaltigere und pflanzenfetthaltige Creme mit essenziellen Fettsäuren sein, aber für die T-Zone sind nur eine antibakterielle und feuchtigkeitshaltige empfehlenswert. Im Winter tun Sie Ihrer Haut mit einer Öl-in-Wasser-Emulsion etwas Gutes.


 

Sensible Haut

Empfindliche Haut ist am schwierigsten zu pflegen, da die meisten Produkte mit Stoffen versehen sind, die unangenehme Reaktionen verursachen können. Aber auch Umwelteinflüsse wie Sonnenlicht, Heizungsluft, kalter Wind oder zu starke Hitze verursachen empfindlicher Haut Probleme. Das Hautbild gleicht dem der trockenen Haut und ist feinporig. Reaktionen wie Spannungsgefühle, Jucken, rote Flecken und schuppige Bereiche sind hier, je nach Ausprägung, eher der Normalzustand. Selbst Stress reicht aus, um Ihre Haut aus dem Gleichgewicht zu bringen. Für die Pflege dieses Hauttyps ist es wichtig, eine gesunde Hautflora herzustellen bzw. zu erhalten.



Peelings sind nur einmal pro Monat und in milder Gelform erlaubt, da Körnchen die Hautoberfläche reizen würden. Um Irritationen vorzubeugen, sollten Sie in der Tagespflege im Frühling, Sommer und Herbst auf Produkte mit UV-Schutz, Antioxidantien und Vitaminen setzen. Nachts eignen sich Cremes, die Feuchtigkeit spenden und die Haut beruhigen. Produkte mit Alkoholgehalt, Parfüm oder anderen nicht natürlichen Zusätzen sind tabu. Im Winter sollten Sie Ihrer Haut ein Produkt mit essenziellen Fettsäuren und hautberuhigenden Stoffen gönnen und zusätzlich einmal pro Woche mit einer entsprechenden Maske unterstützen. Vor einem Besuch bei der Kosmetikerin sollten Sie diese vorher auf alle Unverträglichkeiten und Hautreaktionen hinweisen und neue Produkte zunächst auf der Unterarminnenseite auf Verträglichkeit testen.


 

Reife Haut

Die Haut verändert sich im Laufe der Jahre. Die Elastizität lässt nach und die Fähigkeit zur Feuchtigkeitsspeicherung ebenso. Die Folge ist bei den meisten Menschen, dass ab dem 40. Lebensjahr Partien, die vielleicht vorher normal oder sogar fettig waren, zunehmend austrocknen. Reife Haut kann regenerative Stoffe wie Elastan, Kollagen und Lipide nicht mehr ausreichend produzieren und bildet deshalb nach und nach Fältchen, Linien und auch tiefere Falten aus. Wer nicht zu Füllern und Botox greifen möchte, sollte seine Haut intensiv pflegen, um diese Entwicklung zu verlangsamen.



Die Produkte Ihrer Wahl sollten in jeder Jahreszeit eine straffende Pflege (z. B. Phytokollagene) mit hohem Feuchtigkeitsgehalt (z. B. Hyaluron) bieten. Scheuen Sie trotz trockener Haut nicht vor einer glycerin- oder alkoholhaltigen Reinigungslotion zurück. Diese Stoffe trocknen die Haut zwar aus, bewirken aber eine Öffnung der oberen Hautschicht, wodurch die anschließend verwendeten Pflegeprodukte besser aufgenommen werden. Danach sollten Sie Ihre Haut in Frühling, Sommer und Herbst zweimal täglich mit einer reichhaltigen Creme mit UV-Schutz verwöhnen und im Winter als Nachtpflege auf Feuchtigkeitsmasken mit Vitaminen und Phytokollagenen setzen. Tagsüber eignet sich im Winter bei Plusgraden eine Wasser-in-Öl-Emulsion und bei Minusgraden ein Hautöl am besten.


 

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung durch einen Arzt.

Hautunreinheiten und Narben – Wie am besten damit umgehen?


Akne ist die häufigste Hautkrankheit und fast alle Jugendlichen sind von ihr betroffen (Akne vulgaris), aber auch viele Erwachsene kennen das Problem (Akne tarda). Hauptsächlich im Gesicht, aber auch auf Dekolleté und Rücken bilden sich Pickel, Pusteln und Mitesser.



Es gibt unterschiedliche Ausprägungen der Erkrankung:



Stufe 1 (Akne comedonica): Im Gesicht bilden sich Mitesser.


Stufe 2 (Akne papulopustulosa): Auf Gesicht, Rücken und Dekolleté bilden sich Pickel und Mitesser.


Stufe 3 (Akne conglobata): Aus den Pickeln bilden sich leicht entzündliche Knoten, die Akne-Narben hinterlassen können.



Wie Akne entsteht: Pickel entstehen, indem Drüsen unter unserer Haut zu viel Talg produzieren und so Poren verstopfen. Bei ausgeglichener Talgproduktion gelangt der Talg über die Haarwurzel zur Hautoberfläche und hält die Haut dort elastisch und gesund. Bei der Überproduktion schwellen die Poren an und röten sich. Bakterien können in der Pore eine Entzündung verursachen und sobald das Immunsystem eingreift, bildet sich Eiter. Die Pickel werden zu Pusteln. Diese sind mit Eiter gefüllte Hauthohlräume, welche sich aber auch durch Entzündungen von Haarfollikeln bilden können. Mitesser (Komedonen) entstehen ebenfalls durch eine Talgüberproduktion, die nicht abfließen kann. Es gibt offene und geschlossene Mitesser. Geschlossen sitzt die Unreinheit tief in der Haut und wächst langsam zur Oberfläche, wo sie einen weißen Pickel bildet. Wenn dieser aufplatzt, wird daraus ein offener Mitesser. Sauerstoff gelangt an den Talg, dieser oxidiert und färbt sich schwarz. Die Hauptursachen für die Talgüberproduktion sind hormonelle Störungen und Umstellungen, Stress, erbliche Veranlagung und Medikamente.



Wie die Hautunreinheiten behandelt werden: In der Regel verschwindet Akne bis zum 25. Lebensjahr von selbst wieder, wobei bei einer starken Stufe 2 und Stufe 3, egal in welchem Alter, ein Arzt die Akne behandeln sollte. Dies ist durch eine medikamentöse Behandlung mit Vitamin A, Antibiotika und Hormonpräparaten möglich. Aber auch durch aktive Selbstbehandlung mit UV- und Farbbestrahlung, Tinkturen, Cremes, Peelings und Masken aus Drogerie und Apotheke sowie einer Ausreinigung durch die Kosmetikerin kann Akne in den Griff bekommen werden.



Kann man Akne vorbeugen? Leider nicht. Sie können Ihrer Haut mit regelmäßigen Peelings und fettfreien Feuchtigkeitscremes helfen, Akne im Zaum zu halten. Darüber hinaus lässt sich mit hormonellen Präparaten die Akne oftmals auch stark abmildern.



(Akne-)Narben

Ob durch Akne, Operationen oder sonstige Verletzungen verursacht – Narben sind wie Buchstaben auf dem Buch, das wir Haut nennen. Einige Narben – wie die von einem Kaiserschnitt – verbinden wir mit positiven Ereignissen, andere dagegen nicht. Viele Narben stören einfach nur. Und das, obwohl es heute oft nicht mehr schwer ist, sich ihrer zu entledigen.



Wie Narben entstehen: Es gibt drei Narbenarten: Atrophe, hypertrophe und keloide Narben. Atrophe Narben sehen aus, als wären sie in die Haut gestanzt oder gekratzt. Sie sind tiefer als die Hautoberfläche und entstehen durch einen Gewebeverlust. Bei der Wundheilung standen nicht genügend Bindegewebsfasern zur Reparatur zur Verfügung. Hypertrophe Narben sind erhaben und entstehen dadurch, dass die Haut dickeres Gewebe zur Reparatur der Verletzung zur Verfügung stellt und somit zu viel neue Haut produziert. Beschränkt sich eine atrophe Narbe nicht auf den Ort der Wunde, sondern wuchert darüber hinaus, handelt es sich um eine keloide Narbe. Keloide sind eher seltene, wild wuchernde Narben, die sich meistens nach Verbrennungen oder Verätzungen bilden.



So können frische Narben behandelt werden: Wenn es sich nicht um besonders schlimme oder tiefe bzw. hohe Narben handelt, sollten Sie auf eine regelmäßige Anwendung der ungefährlichen Methoden setzen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Wir empfehlen bei frischen Narben Salben und Narbenpflaster aus der Apotheke.



So können ältere Narben behandelt werden: Bei alten Narben helfen Narbenmassagen, um diese geschmeidiger zu machen. Hypertrophe Narben verschwinden mit einigen Mikrodermabrasionssitzungen nach und nach. Atrophe Narben werden mit regelmäßigen Injektionen von Kollagen aufgepolstert. Chemische Peelings, Kryo-, Laser- und Säurebehandlungen sind nicht ohne Risiko und eine chirurgische Narbenkorrektur kann eine neue, noch auffälligere Narbe verursachen.



Kann man Narben vermeiden? Ja, wenn Sie frische Wunden gleich richtig behandeln, können sie im besten Fall vermieden werden.



Erste Hilfe bei frischen Wunden

Wenn die Verletzung ganz frisch ist, kann man am besten für eine optimale Wundheilung sorgen. Diese Dinge sollten in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen:

  • Desinfektionsmittel
  • Pinzette
  • Pflaster und Narbenpflaster
  • Mullbinden
  • Wundauflagen
  • Brandsalbe

Reinigung und Blutstillung


Spülen Sie die Wunde gründlich unter kühlem oder lauwarmem Wasser aus. Wenn oberflächliche Splitter oder Ähnliches sichtbar sind, können Sie diese mit einer zuvor desinfizierten Pinzette selbst entfernen. Sitzt ein Fremdkörper zu tief, sollten Sie ihn besser von einem Arzt entfernen lassen. Bevor Sie die Wunde weiter behandeln, sollte sie gründlich desinfiziert werden.



Wenn die Wunde blutet, spült das Blut eventuelle Verunreinigungen aus. Warten Sie daher einen Moment, wenn die Blutung nicht zu stark ist, bevor Sie einen Druckverband anlegen. Der Verband muss so fest sitzen, dass die Blutung gestoppt wird – aber nicht so fest, dass sich das Blut im Körper staut.



Wundversorgung


Nun sollten Sie die Wunde mit einem Pflaster oder einer Wundauflage abdecken. Nutzen Sie hierfür beispielsweise eine sterile Kompresse, die Sie mit einem Verband fixieren. Für kleinere Wunden gibt es Narbenpflaster, die mit einem Feuchtigkeitsfilm die Haut weich halten, Wunden schneller abheilen lassen und die Narbenbildung reduzieren.



Sonderfälle


Einen Sonderstatus haben Schürf-, Biss-, Brand-, Platz- und Stichwunden. Kleinere Schürfwunden heilen am besten an der Luft. Bei Stich- und Platzwunden sollten Sie sofort den Arzt aufsuchen. Bei einer Bisswunde ist die erste Maßnahme nach der Reinigung die Kontrolle, ob Ihr Tetanusschutz aufgefrischt werden muss. Brandwunden werden sofort unter kühles, aber nicht kaltes fließendes Wasser gehalten und danach mit einer Brandsalbe behandelt. Wenn die Brandwunden größer sind, sollten Sie nach der Erstversorgung sofort zum Arzt gehen.



Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung durch einen Arzt.



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