Make-Up
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Für Langschläfer: Tages-Make-up in drei Minuten


Wer kennt das nicht: Der Wecker klingelt, das Bett ist so gemütlich und die Augen sind noch so schwer, dass man bis zur letzten Minute liegen bleiben möchte. Das versehentliche Ausschalten des Alarms ist ein weiterer Grund für morgendliche Hektik. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit wenigen Tipps und Tricks aus den verbleibenden Minuten stressfrei das Maximum herausholen können, ohne auf einen perfekten Tageslook zu verzichten.


 

Vorbereitung ist fast alles

Duschen Sie am Abend und stylen Sie Ihre Haare bereits vor dem Schlafengehen. Morgens brauchen Sie so nur noch nur einmal kurz nachstylen, Zähne putzen, das Gesicht waschen und Deodorant auflegen. Sollten Sie nicht am Vorabend geduscht und verschlafen haben, werden fettige Haare mit etwas Trockenshampoo in Sprayform wieder frisch. An wirklich schlechten Haartagen macht sich ein etwas unordentlich gesteckter Dutt immer gut, den man auch unterwegs bewerkstelligen kann.



Legen Sie abends die Kleidungsstücke heraus, die Sie am nächsten Tag tragen wollen, sodass Sie nur hineinschlüpfen müssen – das spart enorm viel Zeit. Auch Arbeitsmaterialien und Papiere dürfen bereits am Vorabend in die Tasche. Coffee- und Frühstück-To-Go sind lecker und lassen sich zur Not auch am Arbeitsplatz genießen. Social-Media-Kanäle, Nachrichten und E-Mails können warten, denn sie sind heimliche Zeiträuber und mittlerweile der häufigste Grund für Verspätungen.


 

Fünf Schritte für einen frischen Tageslook

1. Taufrisch dank Concealer

Besonders nach sehr kurzen Nächten ist ein Concealer Ihr bester Make-up-Freund. Ein paar Punkte dieser aufhellenden Abdeckcreme unter dem Auge reichen – am inneren Augenwinkel einen Extrapunkt setzen, denn das ist die dunkelste Stelle. Diese Tupfen verwischen Sie und klopfen sie sanft ein, um Augenringe verschwinden zu lassen. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende, denn oftmals setzen sich günstige Concealer in den Hautfalten ab und betonen diese.


 

2. Basis mit getönter Tagescreme oder BB-Cream

Ein Lichtschutzfaktor ist ein Muss, auch wenn Sie es eilig haben. Ihre getönte Tagescreme oder BB- Cream sollte mindestens LSF 20 besitzen und die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgen. Die Tönung ist richtig gewählt, wenn die Farbe dem natürlichen Hautton Ihrer Halspartie entspricht oder im Zweifel etwas heller ist. So gerüstet haben Sie einen ebenen Teint für den Tag. Ein weiterer Vorteil dieser Variante im Vergleich zu einem echten Make-up: Hier muss nicht zwingend mit Puder fixiert werden und Sie sparen einen weiteren Arbeitsschritt.


 

 

3. Rouge für den Frischekick

Um die Wangenknochen mit lichtreflektierendem Rouge hervorzuheben und dem Teint Frische zu verleihen, reicht je ein kurzer Strich mit einem breiten Pinsel oberhalb der Wangenknochen. Klopfen Sie den Pinsel vor dem Auftragen über dem Handrücken einmal aus, damit nicht zu viel Rouge auf die Haut gelangt.


 

4. Lidschatten und Mascara öffnen müde Augen

Für den perfekten Lidstrich braucht es Zeit und Ruhe; wenn es schnell gehen soll, reicht ein simpler Zweiton-Lidschatten völlig aus. Tragen Sie den Lidschatten in einem zarten Ton, der Ihre Augenfarbe unterstreicht, über das ganze Augenlid auf. Als Augenöffner kommt nun der hellere, abgestimmte Farbton, der etwas glitzern sollte, auf den inneren Augenwinkel und wird bis etwa zur Augenlidmitte leicht verwischt. Mit etwas Volumen-Mascara als Finish auf den Wimpern fällt der fehlende Lidstrich kaum auf. Wenn Sie gut in der Zeit liegen, füllen Sie noch kurz mit einem Augenbrauenstift eventuelle Lücken Ihrer Brauen.


 

5. Lipgloss für das gewisse Extra

Zu guter Letzt tragen Sie etwas Lip-Gloss in einem Ton auf, der Ihrer natürlichen Lippenfarbe ähnlich ist. Das Gloss polstert Ihre Lippen auf und wirkt gepflegt – aber auch natürlich. Ein großer Vorteil von Lip-Gloss im Vergleich zu Lippenstiften ist, dass Sie es nicht an Ihren Zähnen wiederfinden. Außerdem können Patzer einfach weggewischt werden. Zum Auffrischen nach der Mittagspause passt das Lip-Gloss prima in jede Tasche.


 

Schon ist Ihr Drei-Minuten-Tages-Make-up fertig und Sie sind bereit für den Tag. Je öfter Sie diese Schritte durchführen, desto schneller werden Sie.

Haltbarkeit von Kosmetika



Milch, Joghurt, Konserven – die meisten Lebensmittel sind mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gekennzeichnet, um die Verbraucher darüber zu informieren, wie lange das Produkt ohne Einbußen bei Geschmack und Qualität mindestens genießbar ist. Doch wie steht es um Sonnencreme, Mascara und Co? Wie lange sind Kosmetika haltbar? Wir haben Informationen gesammelt, bis wann Sie Kosmetik unbedenklich verwenden können und mit welchen Tricks die Produkte länger haltbar sind.



Wie lange ist Kosmetik haltbar?

Seit 2005 ist die Kennzeichnung der Haltbarkeit für Kosmetikprodukte jeglicher Art vorgeschrieben. Im Gegensatz zu Lebensmitteln wird auf die Verpackungen von Kosmetika keine tatsächliche Datumsangabe gedruckt, sondern ein Symbol, das die Haltbarkeit des Produkts ab Öffnung aufzeigt. Neben den Inhaltsstoffen befindet sich auf der Rückseite der Produkte ein Symbol aus einem kleinen Cremetiegel und einer Monatsangabe (M). Meist handelt es sich um die Angaben 6M, 12M oder 24M. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt stets für normale Lagerbedingungen, das heißt bei Raumtemperatur und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Insbesondere in den Sommermonaten und bei Produkten wie Sonnencreme, die man im Freien nutzt, ist Vorsicht geboten. Im Zweifel sollte man das Produkt lieber zu früh als zu spät entsorgen, da der Lichtschutzfaktor – falls vorhanden – beeinträchtigt sein kann oder Bakterien entstehen können. Ist das MHD einmal überschritten, sollte das Produkt ohnehin auf den Müll wandern, um Hautunreinheiten, Sonnenbrand oder gar Entzündungen zu vermeiden.



Haltbarkeit von Gesichts- und Körperpflege

In Sachen Hautpflege ist es besonders wichtig, das MHD zu beachten. Seifenprodukte und Cremes sollen den Körper saubermachen, Keime abwaschen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Ist ein Produkt schon zu lange geöffnet oder gar umgekippt, kann das Gegenteil passieren: Bakterien vermehren sich in den Fläschchen und Tiegeln und führen schließlich zu Hautunreinheiten und Entzündungen. Augen- und Gesichtscremes sowie Bodylotions lassen sich in der Regel zwölf Monate unbedenklich verwenden.

Reinigungsprodukte wie Waschgel, Gesichtswasser, Duschgel oder Shampoo halten meist 24 Monate oder sogar länger. Damit Sie sich auf diese Mindesthaltbarkeitszeiträume verlassen können, sollten Sie die Produkte nur mit sauberen Händen entnehmen und nach Gebrauch umgehend wieder verschließen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung – Kosmetika, die kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden, halten länger. Veränderungen der Farbe, des Geruchs oder der Konsistenz sind Alarmsignale – das Produkt ist höchstwahrscheinlich abgelaufen.



Dekorative Kosmetik: So lange bleibt Make-up schön

Concealer, Puder und Co decken Pickelchen und Rötungen ab. Damit die kleinen Schönheitshelfer allerdings nicht zum Verursacher des Problems werden, sollten sie regelmäßig ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch nicht aufgebraucht sind. Insbesondere Produkte für die Augen mit flüssiger Konsistenz (unter anderem Mascara, Eyeliner, Concealer...) können Probleme verursachen – von Rötungen bis hin zu Entzündungen am Auge – und sollten alle sechs Monate ausgetauscht werden. Vor allem für Kontaktlinsenträger müssen die Produkte möglichst sauber sein, damit keine Keime ins Auge gelangen. Um Wimperntusche lange frisch zu halten, tragen Sie diese auf die gereinigten Wimpern auf, verzichten Sie auf Pump-Bewegungen, um mehr Produkt auf die Bürste zu bekommen und verschließen Sie die Mascara unmittelbar nach Gebrauch.


Flüssiges Make-Up und cremige Konsistenzen wie beispielsweise Cremerouge oder Lidschatten sind meist mit einem MHD von zwölf Monaten versehen. Sie sollten dunkel und möglichst kühl gelagert werden. Auch hier sind Veränderungen in Geruch oder Optik klare Hinweise darauf, das Produkt zu entsorgen. Achten Sie außerdem darauf, Gegenstände sauber zu halten, die mit den Produkten in Kontakt kommen – zum Beispiel Pinsel und Schwämmchen. Puder, gebackener Lidschatten und andere trockene Produkte sind meist 24 Monate oder sogar länger verwendbar. Dasselbe gilt für Nagellack und Parfum.



MHD von Sonnenschutz: Achtung, Sonnenbrandgefahr!

Mit den ersten warmen Tagen im Jahr stellt sich häufig die Frage: Ist die Sonnencreme aus der letzten Saison noch haltbar? Grundsätzlich ist wie bei anderen Hautpflegeprodukten davon abzuraten, Sonnencreme länger als zwölf Monate zu verwenden. Ungeöffnete und bei Raumtemperatur gelagerte Flaschen sind bis zu drei Jahren haltbar. Ist das Produkt jedoch angebrochen, sollte es nach rund einem Jahr durch ein neues ersetzt werden. Der Lichtschutzfaktor nimmt zwar nicht im Laufe der Zeit ab, Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Hitze und Sonneneinstrahlung können die Inhaltsstoffe jedoch schädigen und so die Wirksamkeit des Schutzes verringern. Bei einem Ausflug an den Badesee packen Sie Sonnenschutzprodukte am besten gemeinsam mit Getränken und Proviant in eine kleine Kühltasche, um sie zu schützen.



Tipp: Schreiben Sie das Datum, an dem Sie die Sonnencreme geöffnet haben, mit einem wasserfesten Stift auf die Flasche – so behalten Sie den Überblick und riskieren keinen Sonnenbrand.



Wichtige Anmerkung: Die in diesem Artikel angegebenen Mindesthaltbarkeitszeiten dienen als grobe Richtlinie. Prüfen Sie das auf Ihren Kosmetikprodukten angegebene MHD und achten Sie stets auch auf Duft, Farbe und Konsistenz des Produkts, um die Haltbarkeit zu ermitteln. Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

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