Kühlschränke

Was gehört in den Kühlschrank?


Butter in den Kühlschrank – ja oder nein? Aus dieser und ähnlichen Fragen haben sich tatsächlich schon Streitigkeiten in Familien oder Wohngemeinschaften entwickelt. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, erklären wir anhand einiger Beispiele, was im Kühlschrank gut aufgehoben ist –und was nicht.



Fleisch- und Milchprodukte

Fleischwaren und Milchprodukte gehören immer in den Kühlschrank. Dabei ist es egal, ob es sich um Fleisch, Kuhmilch oder milchähnliche Produkte aus Soja, Mandeln oder Hafer handelt. Kuchen, Joghurt oder Frischkäse halten sich ohne Kühlung nur wenige Stunden bei Zimmertemperatur. Ausnahmen sind ungeöffnete haltbare Milchsorten und Trockenfleisch. Butter lässt sich zwar im Kühlschrank wochenlang aufbewahren, ist dann aber nicht streichzart. Hier ist ein Kompromiss die beste Lösung: Schneiden Sie immer nur ein Stück ab, das Sie in den nächsten drei Tagen verwenden – und stellen Sie es in einer Butterdose auf die Arbeitsplatte. Der Rest bleibt im Kühlschrank.



Hartkäse



Parmesan, Manchego und andere harte Käse mit minimalem Feuchtigkeitsgehalt können im Regal gelagert werden. Erst nach Anbruch und Luftkontakt sollte man den Hartkäse auch im Kühlschrank lagern, um einer Bakterienvermehrung entgegenzuwirken.



Eier

Ein Ei hält sich, wenn es im Karton außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt wird, bis zu 20 Tage nach dem Legedatum und oftmals darüber hinaus. Im Kühlschrank kann ein Ei allerdings oft auch noch länger verwendet werden – verliert aber an Aroma.



Backwaren



Ob Brot, Brötchen oder Toast: Backwaren gehören nicht in den Kühlschrank, können aber eingefroren und aufgebacken werden. Im Kühlschrank wird der Wasserverlust beschleunigt und die Backwaren werden schneller hart. Am besten lagern Sie Backwaren in einer Frischhaltebox oder einem Gefrierbeutel. Gleiches gilt für Kuchen und Torten, die am besten schmecken, wenn sie binnen drei Tagen verzehrt werden. Länger haltbar, wenn auch weniger schmackhaft, sind sie allerdings im Kühlschrank.



Kräuter, Gewürze und Kaffee

Wenn Sie einen neuen Kühlschrank haben, der immer noch kondenswasserfrei ist, können Sie Ihre frischen Kräuter wie Rosmarin und Thymian im Kühlschrank länger frisch halten. Dafür sollten sie aber gewaschen, in Küchenpapier gerollt und in einem Gefrierbeutel luftdicht verschlossen werden. Wenn sie in Berührung mit Kondenswasser kommen, werden die Kräuter schnell schleimig. Alternativ können Sie sie auch in eine mit Wasser gefüllte kleine Vase auf die Arbeitsplatte stellen. Bei Basilikum ist dies sogar angeraten, da er die Gerüche von anderen Lebensmitteln annimmt, im Kühlschrank oxidiert und an Geschmack verliert. Gemahlene Gewürze und Körner brauchen keine Kühlung. Kaffee gehört in eine luftdicht verschlossene Kaffeedose in den Schrank. Er nimmt den Geruch der Umgebung auf und verändert seinen Geschmack – diese geruchaufsaugende Wirkung hilft übrigens gegen schlechte Kühlschrankgerüche.



Brotaufstriche und Schokolade

Honig, Nutella und Co. brauchen keine Kühlung. Während Honig im Kühlschrank nur kristallisiert, ist die Kühlung von schokoladenhaltigen Lebensmitteln (außer denen mit Creme- oder Fruchtfüllung) und Erdnussbutter (außer organischer) schon fast fatal. Wenn Schokolade aus dem Kühlschrank genommen wird, bildet sich auf ihr Kondenswasser, das den Zucker auflöst und als weißlicher Bezug kristallisiert und den Geschmack verdirbt. Außerdem wird Schokolade im Kühlschrank hart und verliert beim erneuten Weichwerden die samtige Textur.



Ketchup, Tabasco, Sojasoße und Co.



Scharfe Soßen wie Tabasco und Speiseöle (ausgenommen Nussöle) müssen nicht in den Kühlschrank, da sie auch angebrochen mehrere Jahre im Regal haltbar sind. Sojasoße, angebrochener Ketchup und Senf halten sich für bis zu drei Monate ohne Kühlung im Regal. Wenn Sie diese Lebensmittel nicht bis dahin aufbrauchen, sollten sie allerdings in den Kühlschrank, da sich darin langsam Bakterien vermehren.



Obst, Salat und Gemüse

Bei diesen Lebensmitteln wird es etwas komplizierter. Zunächst: Früchte und Gemüse sollten niemals in dasselbe Kühlschrankfach. Die Ethylene vieler Früchte helfen ihnen, zu reifen. Wenn Gemüse damit in Berührung kommt, sorgen sie aber dafür, dass es schneller schlecht wird.



Diese Früchte und Gemüsesorten brauchen Kühlung, um frisch zu bleiben:


  • Weintrauben
  • Salat
  • Möhren und Wurzelgemüse (gegebenenfalls auspacken und in ein feuchtes Tuch wickeln)

Diese Arten halten sich und ihren Geschmack besser bei Zimmertemperatur:


  • Beeren
  • Knoblauch
  • Zitrusfrüchte
  • Melonen (nachdem sie angeschnitten sind, gehören sie in den Kühlschrank)
  • Roher Reis und andere Hülsenfrüchte
  • Tomaten

Sonderlinge:

  • Kartoffeln und Zwiebeln
    Kartoffeln und Zwiebeln brauchen einen trockenen, lichtgeschützten, kühlen – aber nicht zu kalten – Ort für die Lagerung. Zusammen dürfen sie aber nicht gelagert werden, da Zwiebeln Kartoffeln dazu bringen, schneller zu verrotten.

  • Bananen, Avocados & Co.
    Bananen, die noch grün sind, oder unreife Avocados, Mangos und Papayas sollten außerhalb des Kühlschranks reifen und dann gleich gegessen werden. Wenn das nicht geht, sollten Sie diese in den Kühlschrank legen, sobald sie ihren Reifegrad erreicht haben, um den weiteren Reifeprozess zu verlangsamen. Bananen können sich dann außen dunkel färben, sind aber innen noch lange frisch.

  • Melonen
    Nachdem sie angeschnitten sind, gehören Melonen in den Kühlschrank – eingewickelt in Frischhaltefolie.

  • Äpfel, Nektarinen, Orangen, Birnen etc.
    Wenn die Früchte binnen einer Woche verzehrt werden, brauchen sie nicht in den Kühlschrank. Wenn sie darüber hinaus halten sollen: Ab ins Gemüsefach (Trennung vom Gemüse nicht vergessen)!

Kühlschränke sind mit System konzipiert



Davon abgesehen, was alles in den Kühlschrank sollte und was nicht: Ein wichtiger Faktor für die Haltbarkeit Ihrer Lebensmittel ist auch, wie Sie den Kühlschrank nutzen. In das oberste Fach gehören Käse, Wurst, Vorgegartes und Geräuchertes. In das mittlere Fach dürfen Milchprodukte. Schnell Verderbliches gehört ins untere Fach. Gemüse und Früchte sollten getrennt voneinander im Gemüsefach untergebracht werden, und die Kühlschranktür bietet Kühlung für Getränke und Soßen.



Pflege- & Reinigungstipps für Ihren Kühlschrank


Der Kühlschrank ist ständig im Einsatz und wird hart beansprucht. In ihm fault vergessenes Gemüse, Soßen und Getränke werden verschüttet und intensiv riechende Lebensmittel wie leckerer Harzer Käse aufbewahrt. Viele Gründe, ihm die Reinigung und Pflege angedeihen zu lassen, die er für optimale Funktionalität und ein langes Leben braucht. Mit den folgenden fünf Schritten sorgen Sie für Ordnung, Sauberkeit und reibungslosen Betrieb.



1. Rückstände und Verschüttetes

Entfernen Sie alle Spuren, die der tägliche Einsatz verursacht – wie verschüttete Getränke, Fettspuren oder Kleckse – mit einem feuchten Schwamm und etwas Spülmittel oder Essigessenz sofort, damit sie gar nicht erst eintrocknen können. Doch verwenden Sie keinen Scheuerschwamm, denn der hinterlässt Kratzer – und Kratzer sind ein Nährboden für Bakterien und Pilze. Wischen Sie klar nach und trocknen Sie die Stelle danach gut. Einmal pro Monat dürfen die Kühlschrankböden, das Gemüsefach und andere herausnehmbare Teile auch in die Spülmaschine oder gründlich per Hand gewaschen werden. So bleiben Ihre Lebensmittel frei von fiesen Kühlschrankkeimen.



Tipp: Lassen Sie die Kühlschrankteile vor der Reinigung auf Zimmertemperatur erwärmen, damit das Glas nicht brechen kann.



2. Tauwasser und Kondenswasser

Wasser im Kühlschrank verkürzt dessen Lebensdauer. Wenn Sie heiße oder warme Lebensmittel in den Kühlschrank stellen, bildet sich Kondenswasser, welches sich gerne im Gemüsefach sammelt und Ihre frischen Lebensmittel zum Faulen bringt. Lassen Sie alle Lebensmittel außerhalb des Kühlschranks auskühlen. Wenn das nicht geht, benutzen Sie dichte Behälter (Tupperware oder Ähnliches), damit sich die Bildung von Kondenswasser in Maßen hält. Auch längeres Öffnen des Kühlschranks sorgt für Kondenswasser und sollte vermieden werden. Wenn Sie gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auftauen, stellen Sie einen Teller darunter, damit kein Tauwasser in den Kühlschrank gelangt.



Tipp: Manchmal sind defekte Dichtungen schuld an Wasseransammlungen im Kühlschrank. Um dies zu prüfen, legen Sie eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank und schließen Sie ihn. Wenn Sie einen Lichtschein sehen, sollten die Dichtungen erneuert werden.



3. Griffe und Fachdeckel

Auch alles, was jeder mit seinen (vielleicht manchmal klebrigen) Fingern anfasst, sollte regelmäßig gewischt werden. Wie bei den Rückständen im Kühlschrank reicht ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel aus.



4. Gerüche vermeiden und entfernen

Um Gerüche im Kühlschrank gar nicht erst entstehen zu lassen, benutzen Sie luftdichte Boxen (Glas oder Tupperware) für alle Lebensmittel, die einen wahrnehmbaren Eigengeruch besitzen. Wenn bereits Käse, Fisch und Co. ihren Geruch hinterlassen haben, hilft es, ein Blech, eine Pfanne oder eine Auflaufform voll Baking Soda, das Sie in der Drogerie oder im Internet erhalten, über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Das Pulver absorbiert die Gerüche nämlich.



Tipp: Baking Soda ist nicht das selbe wie Backpulver! In Backpulver ist zwar auch Baking Soda enthalten, es taugt aber nicht als Geruchsabsorber und Reinigungsmittel. Wenn Sie keines finden können, funktioniert alternativ auch frisch gemahlener Kaffee in einer flachen Form oder eine Tasse Weizenmehl. Das Mehl zieht einen Teil der Feuchtigkeit aus dem Kühlschrank und sollte alle paar Tage ersetzt werden.



5. Abtauen des Eiswürfelfachs

In das kleine Eisfach des Kühlschranks passen nicht nur Pizza und kleine gefrorene Leckereien, sondern auch Eis. Das sollte dort aber nur zu finden sein, wenn es sich um Eiswürfel, Crushed Ice oder Eiscreme handelt. Eisablagerungen beeinträchtigen nämlich die Leistung des Kühlschranks und erhöhen den Stromverbrauch. Moderne Kühlschränke sind mit No-Frost-Technologien ausgestattet, die ein Vereisen verhindern sollen. Falls es aber doch mal „gefrieren“ sollte, haben viele Kühlschränke eine automatische Abtaufunktion. Wenn diese nicht vorhanden ist, sollten Sie den Kühlschrank vom Strom trennen und langsam abtauen lassen. Tauwasser können Sie mit einer Pfanne und Handtüchern auffangen.



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