Gesunde Küche: Quicktipps zum Kaloriensparen


Essen soll Genuss sein, nicht Verzicht. Doch mit ein paar einfachen Tricks und Kniffen gelingt es, Kalorien, Fett und Zucker einzusparen ohne beim Geschmack Abstriche machen zu müssen. Hier sind unsere acht Tipps zum Einsparen von Kalorien:



Tipp Nummer Eins: Die Utensilien machen den Unterschied

Wie man sein Essen zubereitet, macht viel aus. Wer beschichteten Pfannen und Töpfen den Vorzug gibt oder einen Wok verwendet, kann ordentlich Fett sparen. Dann reichen bereits kleine Mengen an Öl oder Butter zum Braten aus – oder es kann sogar komplett auf die Zugabe von Fett verzichtet werden.



Tipp Nummer Zwei: Fett richtig dosieren



Beim Anbraten gilt: Am besten geeignet sind Öle, die Temperaturen von 180 bis 200 Grad standhalten können – also beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl. Ein Öl-Sprüher oder ein Fettpinsel helfen bei der richtigen Dosierung.



Tipp Nummer Drei: Kreatives Braten



Manchmal kann man Fett sparen, wenn man etwas vom gewohnten Prozedere abweicht: Bratwürste, die ohnehin viel Fett enthalten, kann man vor dem Braten mit dem Zahnstocher anstechen. So läuft das Fett beim Braten in die Pfanne und muss nicht extra hinzugegeben werden.  Spiegeleier lassen sich auch wunderbar mit zwei Esslöffeln Mineralwasser kross braten.



Tipp Nummer Vier: Kräuter statt Fett

Fett ist natürlich nicht per se ungesund. Viele Speisen entfalten ihr volles Aroma erst mit Hilfe von Fetten und Ölen als Geschmacksträger – doch zu viel davon hinterlässt deutliche Spuren auf unseren Hüften. Glücklicherweise liefern auch Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter beim Essen das gewisse Extra an Geschmack. Ob Petersilie, Schnittlauch, Basilikum oder Rosmarin – die Welt der Kräuter ist unglaublich vielfältig. Sie sind gesund, lecker – und kalorienarm.   



Tipp Nummer Fünf: Küchenpapier als Wunderwaffe



Von der Pfanne direkt auf den Teller? Wer das gebratene Fleisch oder den Fisch einen kurzen Umweg über das Küchenpapier nehmen lässt, der spart Fett. Das wird dann nämlich vom Küchenpapier aufgesogen und landet nicht mit auf dem Teller. Wer bei Schnitzel und Co. dann noch auf das Panieren zugunsten der Naturvariante verzichtet hat, der kann guten Gewissens zubeißen.



Tipp Nummer Sechs: Backen statt Frittieren



Apropos braten: Statt Pommes Frites, Rösti und Bratkartoffeln in der Pfanne oder in der Fritteuse zuzubereiten, kann man das auch im Backofen tun. Das spart jede Menge Fett.



Extratipp: Kartoffelpuffer kann man auch im Waffeleisen zubereiten.  



Tipp Nummer Sieben: Ab und zu Zoodles statt Nudeln

Nudeln sind aus der Küche kaum wegzudenken. Gesundheitsbewusste Pasta-Liebhaber sollten bevorzugt auf Vollkorn-Nudeln setzen. Diese enthalten deutlich mehr Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien als helle Pasta – wenn auch nicht weniger Kalorien. Wer Kohlenhydrate einsparen will, kann ab und zu auf Zoodles umsteigen. Zoodles – das ist eine Wortneuschöpfung aus Zucchini und Nudeln. Dafür werden die Zucchini mit Hilfe eines Spiralschneiders zu Spaghetti verarbeitet. Et voilà: Man erhält gesunde, frische Pasta – fast ohne Kohlenhydrate.



Tipp Nummer Acht: Rot statt weiß



Dicke Sahnesaucen und geriebener Käse zur Pasta sind echte Kalorienbomben. Besonders gehaltvoll – wenn auch sehr lecker: Spaghetti Carbonara mit Sahne und Speck. Setzen Sie lieber auf leichtere Saucen auf Tomatenbasis.



Extratipp: Statt mit Sahne kann man sein Gericht auch mit Frischkäse abschmecken, den man nach Belieben noch mit etwas Milch mischt. So spart man sich einige Kalorien – und das Gericht wird dennoch schön cremig.



Tipp Nummer Neun: Beim Backen Zucker sparen



Bei vielen Rezepten sind die Zuckermengen so bemessen, dass man getrost ein Drittel davon weglassen kann – so wird das Gebäck zwar nicht ganz so süß, schmeckt aber immer noch wunderbar. Auch auf den Teig kommt es an: Hefeteig und Biskuitmasse enthalten im Normalfall deutlich weniger Fett und Zucker als beispielsweise Blätterteig, Rührteig oder Mürbeteig.



Messerkunde: Welches Messer schneidet was?


Qualitätsmesser zum Kochen sind für viele Hobbyköche mehr Passion als Kochgeräte – sie erlauben es mit Leichtigkeit zu schneiden, hacken, putzen und filetieren und dazu machen sich die edlen Klingen oftmals schmückend in der Küche bemerkbar. Damit sie jedoch nicht nur als Dekoration dienen und die ihnen zugedachten Aufgaben meistern können, brauchen Sie die richtigen Messer für Ihre Lebensmittel. In unserer Messerkunde erfahren Sie, welche Messer in keiner Küche fehlen dürfen und welches Messer wofür geeignet ist.



Die Klinge macht den Unterschied

Sie haben Messer zu Hause und sind unsicher, welchem Zweck diese dienen? Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick über die Formen der Wate – wie die Messerschneide genannt wird – und deren Aufgaben:



Glatte Schneide


Mit einem Messer mit einer glatten Wate können Sie sehr saubere Schnitte machen, die nicht ausfransen oder reißen. Zudem sind diese Messer ideal zum Schälen.


Einsatzgebiete: Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse



Wellenschliff


Messer mit einem Wellenschliff, der auch Sägeschneide oder Sägeschliff genannt wird, können besonders harte Krusten schneiden. 


Einsatzgebiete: Backwaren, Tomaten, harte Früchte, Krustenbraten



Kullenschliff


Durch die ovalen Vertiefungen des Kullenschliffs bleibt nichts an der Klinge haften. Messer mit Kullenschliffschneiden sind daher besonders für klebrige Lebensmittel, wie auch für das Schneiden von hauchdünnen Scheiben geeignet.


Einsatzgebiete: Carpaccio, Sushi, Schinken, Lachs, Weichkäse



Messerarten und ihre Einsatzgebiete

Ausbeinmesser beziehungsweise Fleischermesser


Mit seiner vorne spitz zulaufenden Klinge löst das Fleischermesser problemlos Knochen heraus und entfernt Sehnen, Fett sowie Faszien. Es gibt auch ein japanisches Pendant zum Ausbeinmesser namens Deba-Messer, mit dem man sogar Knochen hacken und filetieren kann.



Brotmesser beziehungsweise Brötchenmesser


Ohne ein gutes Brotmesser ist krümelarmes Schneiden von Brot kaum möglich. Es fährt mit seiner sägeartigen Klinge leicht durch harte Brot- und Bratenkrusten, wie auch durch weichen und nachgiebigen Teig, ohne etwas zu zerfransen oder zu zerquetschen. Der Wellenschliff des Brotmessers stumpft auch nach jahrelanger Nutzung kaum ab.



Chinesisches Kochmesser


Das an ein Beil erinnernde Messer mit glatter Klinge ist für alle Freunde der asiatischen Kochkunst ideal. Es ist extrem scharf und ermöglicht das Schneiden und Würfeln von Fleisch, Gemüse und Kräutern nach chinesischer Art. Den stumpfen Teil über der Klinge benutzt man als Ablage für das Ergebnis, um so zeitsparend gleich in einer Bewegung alles in die Pfanne – oder den Wok – zu geben.



Filetiermesser beziehungsweise Filiermesser


Mit der schmalen und oft auch etwas biegsamen extrem scharfen Klinge können Sie alle Filetstücke heraustrennen – egal, ob Fisch-, Fleisch- oder auch Obstfilets. Neben der Eignung zum Filetieren sind diese Messer gut zum Entfernen von Sehnen und Fett geeignet. Es gibt eine Vielzahl von Filiermessern, die mal eine spitz zulaufende und mal eine abgerundete, aber immer glatte Klinge besitzen. Zu den japanischen Filetiermessern gehören das Gyutoh-Messer wie auch das speziell für Sushi entwickelte Yanagiba-Messer, mit dem Sie aus rohem Fleisch und Fisch hauchdünnes Sashimi herstellen können.



Gemüsemesser


Das kleine Messer mit seiner kurzen und geraden Klinge mit glatter Schneide ist der Klassiker zum Putzen, Schneiden und Dekorieren von Gemüse. Das japanische Gegenstück heißt Shotoh-Messer. Als eine Art Minibeil gibt es das japanische Gemüsemesser auch in Form des Nakiri-Messers.



Hackmesser


Dieses Küchenbeil wird zum Zerlegen von Knochen benutzt. Wer dafür nicht eigens ein Messer haben möchte, kann auf das japanische Deba-Messer zurückgreifen, welches nicht nur Knochen hackt, sondern auch filetieren kann (siehe Ausbeinmesser).



Kochmesser beziehungsweise Küchenmesser


Das Kochmesser ist ein echter Allrounder und hat im Santoku-Messer sein japanisches Pendant. Es ist mittelgroß (meistens etwa 20 cm, das Santoku etwa 18 cm lang) und dank der relativ großen glatten Schneide ideal zum Schneiden von Fleisch, Fisch und Gemüse. Das Santoku-Messer, das auch Messer der drei Vorzüge (für Fisch, Fleisch, Gemüse) genannt wird, ist etwas breiter und dünner als das Küchenmesser und nicht so spitz. Die Klinge weist manchmal Kullen auf, wodurch wie beim Käsemesser nichts daran haften bleibt.



Officemesser


Ein Mittelding zwischen Gemüsemesser und Küchenmesser ist das sogenannte Officemesser. Mit einer Länge von 15 cm ist es zum Schneiden von Fleisch und Fisch, aber auch für kleinere Arbeiten wie das Putzen von Obst und Gemüse geeignet.



Schälmesser beziehungsweise Tourniermesser


Anders als beim Gemüsemesser ist die Schneide des kleinen Tourniermessers (aus dem Französischen „tourner“ – zu Deutsch: umrunden), in Vogelschnabelform geschwungen und somit zwar zum Schneiden ungeeignet, aber ideal zum Schälen und Putzen von Obst und Gemüse. Das japanische Messer, das dem Schälmesser gleichkommt, ist das Kudamono-Messer, welches eine leicht sichelförmige Klinge besitzt und sich daher eher nur zum Schälen eignet.



Schinkenmesser


Die Schneide des zwischen 16 und 20 cm langen Schinkenmessers ist hauchdünn geschliffen, damit das Messer ebensolche Scheiben schneiden kann. Es eignet sich nicht nur für Schinken, sondern auch für das Tranchieren von Geflügel und Braten, da es lang genug ist, um mit wenigen Bewegungen und ohne Ausfransungen durch das Fleisch zu gleiten. Für Krustenbraten ist es allerdings nicht geeignet.



Spick- und Garniermesser


Das Spickmesser ist ein kleiner Allrounder für die Feinarbeiten. Mit ihm lassen sich Schnitte flach, schnell und sauber durchführen und somit Gemüse garnieren, Fleisch spicken und Kräuter zerkleinern. Das etwa 10 cm lange Messer hat eine glatte und spitz zulaufende Schneide.



Universalmesser beziehungsweise Allzweckmesser


Das Allzweckmesser ist das typische Tomatenmesser, wobei es nicht nur für Tomaten genutzt wird. Die Schneide ist länger als die des Officemessers und mit einem Wellenschliff versehen. Dadurch hat es ähnliche Eigenschaften wie das Brotmesser. Die Klinge ritzt erst den Widerstand (zum Beispiel feste Tomatenhaut) ein und gleitet dann durch das Fleisch, ohne viel Druck zu benötigen.



Diese Messer sollten in jeder Küche vorhanden sein

Wenn Sie diese fünf Messer im Haus haben, können Sie eigentlich fast alles zubereiten. Natürlich sind spezielle Messer eine große Erleichterung, aber für den Anfang brauchen Sie:


Bei der Wahl der weiteren Messer kommt es darauf an, was Sie gerne zubereiten; dementsprechend zweckgebunden sollte dann eingekauft werden.



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