Nie wieder Kleidermotten


Kennen Sie diese Schrecksekunde, wenn Ihnen beim Herausholen eines Pullovers für den doch kühler gewordenen Sommerabend erst einmal eine fette Kleidermotte entgegenfliegt? Auch wenn Sie die Motte schnell zu Staub zerschlagen, ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Das Problem ist nämlich nicht der Falter selbst – seine Larven sind es, die sich vornehmlich an tierischen Fasern laben. Also ist alles besonders gefährdet, was gut und teuer ist, wie Merino, Angora und Kaschmir. Aber auch vor synthetischen und pflanzlichen Fasern machen Kleidermottenlarven nicht halt. Was können Sie tun? Wir haben die fünf besten Maßnahmen zur Bekämpfung und Vorbeugung gegen Kleidermottenbefall für Sie zusammengestellt:




1. Hygiene

Motten fressen gerne Hautschuppen und Haare. Wenn Sie Kleidung einlagern, sollte sie also auf jeden Fall gewaschen und gut getrocknet sein – Motten mögen nämlich weder Seife noch Trockenheit. Auch natürliche Duftstoffe wie Lavendel, Zedern- oder Niembaumholz eignen sich zur Mottenprävention. Wir empfehlen auch regelmäßiges Staubsaugen des Kleiderschrankes, insbesondere in den Ritzen.




2. Die chemische Keule: Insektizide

Zu Großmutters Zeiten gab es sie noch: die Mottenkugeln. Heute sind diese typisch riechenden, mit Naphthalin versehenen Kugeln vom weniger stark riechenden Mottenpapier verdrängt worden. Ein Streifen Mottenpapier im Kleiderschrank bleibt 6 Monate wirksam. Was gleichgeblieben ist, ist die Giftigkeit: Das im Papier enthaltene Transfluthrin ist ein Nervengift und sowohl gesundheits- als auch umweltschädlich – da hilft auch die schöne Bedruckung des Papiers nichts.




3. Die natürliche Mottenbekämpfung: Temperatur

Kleidermotten fühlen sich nur bei Raumtemperatur wohl – bei unter 15 °C und über 30 °C vermehren sie sich nicht mehr. Bei extremeren Temperaturen sterben sie. So können zum Beispiel fast kochendes Wasser oder Einlagerung der Kleidung in der Tiefkühltruhe gegen Mottenbefall helfen.

Achtung: Gerade tierische Fasern verfilzen bei hohen Temperaturen und laufen ein.




4. Pheromonfallen

Angepriesen als Gegenmaßnahme versprechen diese mit Sexuallockstoff ausgerüsteten Klebefilmkärtchen mehr, als sie halten. Zwar werden die männlichen Motten (teils auch aus der Nachbarschaft) angelockt und durch simples Klebenbleiben am weiteren Vermehren gehindert, aber gerade bei einem größeren Befall werden nicht alle Männchen erwischt. Sie können die Lockstofffallen aber nutzen, um die Populationsentwicklung zu bestimmen und die hoffentlich erfolgreiche Mottenbekämpfung zu kontrollieren.




5. Die biologische Alternative: Schlupfwespen

Die flügellose Schlupfwespe legt ihre eigenen Eier in die Motteneier hinein. Anstatt einer Motte entwickelt sich dann eine neue Schlupfwespe. Wenn keine Motteneier mehr vorhanden sind, sterben die Schlupfwespen und zerfallen zu Hausstaub. Im Internet erhalten Sie Papierkärtchen, auf denen bis zu 3.000 dieser mikroskopisch kleinen Insekten leben. Während der ersten Tage einer Schlupfwespenbehandlung dürfen Sie nicht saugen und müssen die Kärtchen in der Nähe der betroffenen Kleidung platzieren. Es braucht etwa 15 Wochen und drei dieser Kärtchen, bis alle Motten und Wespen verschwunden sind. Diese Methode ist mit 70 bis 100 Euro für drei Kärtchen die teuerste.




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