Garten- und Freizeitprodukte

Tipps fürs kleine Paradies auf dem Balkon


Wer zu den Glücklichen gehört, die einen Balkon ihr eigen nennen, möchte sein kleines Hide-Out so schön wie möglich gestalten, um dort Sonne und frische Luft so zu genießen, als wäre er auf einer riesigen Dachterrasse oder in einem Garten. Viele Balkone sind sehr klein – umso wichtiger ist es, sie weder zu karg noch zu überladen zu dekorieren. Hier sind zehn Tipps, wie Sie Ihr kleines grünes Paradies optimal gestalten:



1. Erstellen Sie sich einen Balkonplan

Das klingt zwar trocken, ist aber bei der Planung essenziell. Nur wenn Sie wissen, wie viel Nutzplatz tatsächlich vorhanden ist, vermeiden Sie Fehlkäufe. Skizzieren Sie den Balkon und tragen Sie alle Maße ein. Ermitteln Sie, in welche Himmelsrichtung Ihr Balkon gerichtet ist. Dabei hilft ein einfacher Kompass oder eine Kompass-App für Ihr Smartphone. Als Nächstes ist Ihr Budget an der Reihe. Wer ohne Budget an die Balkon-Planung geht, wird in der Regel am Ende viel mehr ausgeben als geplant. Wenn der Plan steht und das Budget geplant ist, kann es auch schon losgehen.



2. Südbalkon, Nordbalkon, West- oder Ostbalkon?

Diese Frage ist deshalb wichtig, da sie über die Nutzung und die Bepflanzung Ihres Balkons entscheidet. Jede Himmelsrichtung hat andere Anforderungen:


  • Der Nordbalkon
    Er bekommt wenig direkte Sonneneinstrahlung und ist daher nur etwas für Pflanzen, die es sehr schattig mögen.

  • Der Ostbalkon
    Morgens wird er von der Sonne geküsst, aber danach im Dunklen gelassen. Die Pflanzen bekommen hier mehr Sonnenlicht als beim Nordbalkon, aber nicht genug für Sonnenanbeter. Hier sollten Sie auch auf Schattengewächse setzen, die keine direkte Sonneneinstrahlung mögen.

  • Der Westbalkon
    Hier verwöhnt die Sonne vom Nachmittag bis zum Abend Sie und Ihre Pflanzen, während der Vormittag schattig ist. Pflanzen, die eine Mischung aus direkter Sonneneinstrahlung und Schatten mögen, fühlen sich hier pudelwohl.

  • Der Südbalkon
    Er ist der sprichwörtliche Platz an der Sonne und bekommt die meiste Sonneneinstrahlung ab. Hier müssen Sie aber im Sommer auch am häufigsten gießen. Wenn Sie nicht künstlich mit einer Markise für Schatten sorgen, können hier nur sonnenanbetende Pflanzen gewählt werden.

3. Suchen Sie Pflanzen aus, die Ihrem Zeitaufwand entsprechen

Da können die zarten Blumen noch so schön aussehen – wenn Sie nicht genügend Zeit haben, sie täglich zu hegen und zu pflegen, haben Sie nicht lange Freude an ihnen. Wählen Sie Pflanzen für den Balkon, deren Pflege für Sie (und Ihren Nachbarn in der Urlaubszeit) einfach umzusetzen ist. Mit Balkonkästen, die außen an Balkongeländer oder -brüstung gehängt werden, vergrößert sich Ihr kleines Refugium nicht nur optisch.


  • Kletterpflanzen
    Ein Sichtschutz schützt Sie vor neugierigen Blicken. In Form eines Rankgitters oder Lamellensichtschutzes mit Wein, Klematis, Geißblatt oder Efeu bepflanzt kann er eine wunderschöne grüne Wand ergeben. Die Pflanzen spenden im Hochsommer Schatten, dämmen den Straßenlärm, beeindrucken im Herbst durch tolle Farben und können im Winter, mit LED-Lichterketten und verschiedenen Außenleuchten (mit Outdooreignung) verziert, zur stimmungsvollen Atmosphäre beitragen.

  • Nicht winterharte Pflanzen
    Viele der Pflanzen, die keinen Frost überleben, sind nur Saisonpflanzen, die uns ein Jahr lang erfreuen und dann nur noch ein Fall für den Kompost sind. Einige kann man auch in der Wohnung überwintern lassen, da sie mehrjährig sind und zudem erst nach einigen Jahren ihre volle Pracht entfalten.

  • Winterharte Pflanzen
    Wenn Sie nicht jedes Jahr neu pflanzen oder die Pflanzen zum Überwintern mit in die Wohnung nehmen möchten, sollten Sie sich winterharte Pflanzen kaufen. Im nächsten Frühling müssen Sie so nur auf die neuen Triebe warten.

4. Weniger ist mehr – zumindest, was die Möbel betrifft

Finger weg von Camping-Möbeln aus Plastik. Diese sind ausladend und – seien wir mal ehrlich – nicht die schönsten Sitzmöbel für den heimischen Balkon. Viel schöner machen sich Naturmaterialien wie Holz, Rattan oder auch rostfreies Metall.



Je nach Platzangebot sollten Sie Klappmöbel wählen, damit Sie, wenn Sie Ihren Balkon alleine genießen, noch mehr Platz haben. Alternativ kommen bei kleinen, aber länglichen Balkonen auch Bänke infrage. Mit stilvollen Stuhlkissen (wirken auch auf Bänken) und kuscheligen Decken bekommen Sie sogar auf dem kleinsten Balkon eine gemütliche Lounge bewerkstelligt.



5. Mit etwas Farbe zum Urlaubsfeeling



Ihr Balkon ist schlicht weiß getüncht und wirkt karg? Natürlich helfen hier viele Pflanzen – aber im Winter soll es schließlich auch noch ein schöner Rückzugsort sein. Wände in Gold, warmem Terrakotta oder einem kühlen Türkisblau können optisch ein karges Betonplätzchen in eine Wohlfühlzone verwandeln. Wenn Sie Mieter sind, erkundigen Sie sich bitte vorher bei Ihrem Vermieter, ob es erlaubt ist, den Balkon zu streichen.



6. Die Wände nutzen

Wem Platz am Boden fehlt, der kann sich mit den Wänden behelfen. Blumentöpfe, Leuchten und ausgewählte Deko-Gegenstände, beispielsweise aus dem letzten Urlaub, schaffen – an die Wände gehängt – Atmosphäre ohne dabei Platz zu verschwenden.



7. Mit bepflanzten Blumentöpfen Etagen bilden



Eine dicke (rostfreie) Kette, wie man sie in jedem Baumarkt bekommt, von der Decke bis zum Boden gespannt, gibt viel Platz für noch mehr Blumen. Hängen Sie die Blumentöpfe an Haken um die Kette herum und bilden Sie dabei Etagen. Es gibt auch fertige Hängeinstallationen und Pflanzenständer, die dieser Konstruktion ähneln. So können Sie von Kräutern über Zierblumen alles auf kleinen Raum hängen. Achten Sie nur darauf, dass die Blumentöpfe schmal und mehr hoch als breit sind, damit der Durchmesser der Installation nicht zu viel Platz einnimmt.



8. Illumination bringt den kleinsten Balkon zum Strahlen



Ein paar Lichtinstallationen an der Decke sind das I-Tüpfelchen und in jeder Jahreszeit ein Hingucker. Besonders im Trend liegen LED-Kerzen, die eine flackernde Kerze nachahmen. Wenn Sie auf dem Balkon keine Steckdose haben, sollten Sie batteriebetriebene LED-Lichterketten und Laternen aufhängen. Ein, zwei Windlichter in den Blumenkästen – sturmsicher verankert versteht sich – geben dem abendlichen Balkon etwas Märchenhaftes.



9. Wind- und Regenschutz

Markisen oder direkt an der Wand abschließende Sonnenschirme, die im Sommer Schutz vor zu viel Sonne bieten, sind im verregneten Herbst und Frühling eine Anschaffung, die sich auch für die kleinsten Paradiese lohnen kann. Durch die Befestigung am Rand der Decke oder an der Wand geht kein zusätzlicher Platz verloren und Sie können den Balkon so in fast allen Jahreszeiten nutzen.



10. Zweckentfremden Sie Ihr kleines Paradies nicht



Versuchen Sie Ihr kleines Paradies nicht zuzustellen, indem Sie dort Getränkekisten und Ähnliches lagern. Für Fahrräder sind Keller die bessere Wahl und auch der überquellende Aschenbecher vom letzten Balkonabend mit Gästen kann durch einen stilvollen und zuklappbaren Wandaschenbecher ersetzt werden.



Viel Spaß in Ihrer kleinen Oase!



Mehr Ambiente im Garten und auf der Terrasse


Der Sommer naht! Bald ist es wieder möglich, lauschige Abende mit einem Glas Rotwein auf der Terrasse zu verbringen und Freunde und Familie zu einer Gartenparty einzuladen. Da soll natürlich alles gemütlich und einladend sein – schließlich sind die Terrasse und der eigene Garten die Erholungsorte schlechthin. Wir haben ein paar Anregungen für Sie zusammengestellt, wie Sie dieses entspannende Ambiente mit ein wenig Dekoration und stimmungsvollen Beleuchtungselementen unterstreichen können.



1. Ein erhellter Sommerabend lädt zum Verweilen ein

Nichts ist schöner, als einen lauen Sommerabend noch im Freien zu verbringen – vor allem zu Hause. Kerzen und Co. sind eine wunderbare Sache, damit Sie nicht im Dunkeln sitzen müssen – aber auch, um Wohlfühl-Atmosphäre zu erzeugen. Verteilen Sie mehrere Lichtquellen wie Laternen, Öllampen, Windlichter, LED-Lichterketten mit Batteriebetrieb und Solarleuchten (zum Beispiel als Erdspieße am Wegesrand) in Ihrem Garten und auf der Terrasse. Sie lassen sich zum Beispiel am Zaun anbringen, in Beeten und Büschen installieren und in der Mitte des Gartentischs aufstellen. Besonders schön ist auch indirektes Licht, das in Form von Spots vom Boden aus die Bäume anstrahlt. Bevorzugen Sie bei elektrischen Vertretern warmweiße Lämpchen, da diese besonders angenehm fürs Auge sind. Ein Feuerkorb oder eine Feuerschale spendet außerdem Wärme und sorgt für eine Prise Lagerfeuerromantik.

 

 

 

2. Dekorative Figuren als besondere Details

Es muss nicht immer der Gartenzwerg sein. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an hübschen „Bewohnern“ für Ihre grüne Oase. Das können freche Trolle, anmutige Nymphen-Skulpturen oder ein Buddha aus Stein sein. Gartenstecker in Rostoptik sind beispielsweise im Pflanzenkübel ein echter Hingucker. Und Windspiele sind weiterhin zeitlose dekorative Elemente.



3. Schöne Textilien setzen Akzente und sorgen für Gemütlichkeit

Was indoor geht, geht auch outdoor: Sie müssen nicht auf stilvolle Textilien verzichten. Bei der Wahl der Farben und Muster sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Kissen und Decken wirken statt einer bloßen Bank gleich viel gemütlicher. Und eine Hängematte ist perfekt für einen Mittagsschlaf oder eine Stunde mit der Lieblingsliteratur. Die Stoffe wollen allerdings gern vor Feuchtigkeit geschützt werden. Daher empfiehlt es sich, Polster und Co. nach dem Gebrauch in einer qualitativ hochwertigen Auflagentruhe zu verstauen, die der Witterung standhält. Falls Sie sich kreativ austoben wollen: schmutz- und schimmel-resistente „Outdoor-Kissen“ lassen sich ganz einfach aus einer Wachstuchtischdecke nähen. Ein Outdoor-Teppich wertet zudem den langweiligen Bodenbelag der Terrasse auf – und fühlt sich nebenbei angenehm beim Barfußgehen an.



4. Raumtrennung ist auch im Garten möglich

Holen Sie doch einfach mal Küche und Wohnzimmer auf die Terrasse und in den Garten. Richten Sie in der einen Ecke Essensplätze und Grill ein und in einer anderen eine Leseecke mit Loungeliege oder Sitzplätze für ein gutes Gespräch zu zweit. Sie können zum Beispiel Wegplatten und einzelne Steine so verlegen, dass ein verwunschener Pfad in eine dieser Ecken führt, oder Rankgitter und einen Sichtschutz als Paravent benutzen und so unterschiedliche Bereiche schaffen. Das Rankgitter lässt sich dann auch mithilfe von bepflanzten Blumenkästen als lebendige Wand gestalten. Mit großen Pflanzkübeln und -kästen können Sie durch bewusstes Aufstellen weitere Linien ziehen.



Übrigens: Terrakottatöpfen können Sie zum Beispiel mit Metallic-Farben einen neuen Anstrich verleihen.



5. Laden Sie tierische Besucher ein



Es kann eine wahre Freude sein, den Vögeln bei ihrem Treiben zuzusehen. Vogeltränken und Vogelbäder sind eine direkte Einladung in Ihren Garten und können so aufgestellt werden, dass Sie einen guten Blick darauf haben. Das gilt auch für Vogelhäuschen und Nistkästen, die es in vielen schönen Designs gibt. Die Inspiration ist hier oft architektonischer Natur und so spendieren Sie den gefiederten Gästen schon mal eine kleine Villa oder einen Besuch im Café. Außerdem tun Insektenhotels etwas Gutes für das Ökosystem, indem sie Bienen und andere Bestäuber behausen.



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