Zehn Wege für mehr Sinnlichkeit im Alltag


„Wir lebten zum Schluss wie Bruder und Schwester“ hört man oft von getrennten Paaren. Gemeinsame Netflix-Abende mit Chips, in Jogginghose und Schlabbershirt sind gemütlich und schaffen viel Nähe – keine Frage. Stellen Sie sich aber immer die Frage, ob Sie genau das nicht auch mit einem Freund oder einer Freundin so machen würden? Wenn die Antwort „ja“ lautet, müssen Sie zumindest an einigen Tagen für etwas Veränderung sorgen, damit Ihr Partner nicht genau zu dem mutiert: Ihrem Freund. Um ein solch eingefahrenes Verhalten zu verbannen, gibt es zehn Punkte, die Ihnen helfen werden, wieder Lust in Ihre Beziehung einkehren zu lassen.



1. Der Klassiker – ein offenes Gespräch

Zugegeben, es kostet etwas Überwindung, wenn man noch nie so wagemutig war – aber offenes Reden über Fantasien und Wünsche kann überraschende Effekte haben. Sie glauben sicher, dass Sie Ihren Partner nach vielen Jahren in- und auswendig kennen, aber in den meisten Beziehungen hat man sich nach der ersten Verliebtheit auf eine erotische Schnittmenge geeinigt, die sich dann einfach ergeben hat und später zur Routine wurde. Dabei sind in der Regel von beiden Seiten Vorlieben auf der Strecke geblieben. Auch können Erlebnisse während der Beziehung wie ein erotischer Film oder Buch neues Verlangen geweckt haben, das bisher aus Scham oder Angst, abgelehnt zu werden, nicht ausgesprochen wurde.


Schaffen Sie eine sinnliche Atmosphäre für das Gespräch. Ein „Gibt es etwas, was du mal ausprobieren möchtest“ zwischen Tür und Angel ist dabei sicher nicht zuträglich. Etwas Kerzenlicht, ein Glas Wein, um Hemmungen zu reduzieren und ausgeschaltete Telefone sorgen eher für den nötigen Rahmen eines solchen Gesprächs. Sie werden erstaunt sein, wie selten ein Partner kategorisch mit Ablehnung reagiert. In den meisten Fällen probiert das Paar die eine oder andere Fantasie zumindest einmal aus – wenn es beiden gefällt, auch öfter.



2. Neutraler Boden und Hilfestellung

Wenn Sie diese Art des Gesprächs nicht umsetzen können, ohne sich dabei unwohl zu fühlen, ist ein neutraler, geschützter Platz mit einer außenstehenden Person, die helfend eingreifen kann, vielleicht das Richtige. Ein Paar- und Sexualtherapeut kennt Sie beide nicht und wird die Beziehung und Ihr Sexualleben anders betrachten. Das lüftet bestehende Scheuklappen und erlaubt Ihnen, Ihren Partner wieder mit neuen Augen zu sehen.



3. Neue Medien – den Lustfeind zum Komplizen machen

Ja, das Smartphone hat in vielen Beziehungen einen großen Anteil am Romantik- und Erotikmangel. Eben noch die Nachricht gelesen, die gerade ankam und schon sind Stimmung und Lust im Keller. Wenn Sie aber Ihr Smartphone zum Alliierten machen, der dann, sobald sein Zweck erfüllt ist, auch ausgeschaltet wird, sieht die Sache schon anders aus. Wann haben Sie Ihrem Partner das letzte Mal eine SMS geschickt, in der Sie schreiben, was Sie gerade gerne mit ihm anstellen würden?

Oder ein erotisches Selfie von sich geschickt? Damit sind nicht unbedingt Nacktfotos gemeint. Es ist schon unheimlich erotisierend, wenn Sie sich ein wenig sexy in Szene setzen und nur andeuten, was den Partner später erwarten könnte.



4. Schreiben statt reden

Schreiben Sie doch mal mit Ihrem Partner kleine erotische Wunschkärtchen. Was zunächst wie ein Spiel klingt, ist ein nicht zu verachtender Motor, der wieder Tempo in verkehrsberuhigte Zonen bringen kann. Jeder schreibt pro Karte etwas auf, was er/sie gerne einmal ausprobieren möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob es etwas ist, das Sie schon einmal zusammen erlebt haben oder ob es etwas gänzlich Neues ist. Insgesamt schreibt jeder zehn Wünsche auf und wirft sie in eine Schale. Ein- oder zweimal pro Woche findet dann die Ziehung einer Karte statt.

Sollten Sie oder Ihr Partner den auf einer Karte geäußerten Wunsch ablehnen, kann man diesen mit einer Veto-Karte außer Kraft setzen. Pro fünf Wunschkarten gibt es aber nur einmal das Vetorecht. Wird dieses ausgeübt, muss eine andere Karte gewählt und der dort aufgeführte Wunsch ausprobiert werden – und zwar immer sofort. Diese sinnliche Spielerei wird Ihren erotischen Horizont erweitern und kann so oft Sie wollen wiederholt werden.



5. Spielend Lust erleben

Lusttrieb und Spieltrieb sind Teil unserer Natur und dürfen auch gerne verbunden werden, um wieder Würze ins heimische Schlafzimmer zu bringen. Bei den meisten Paaren funktionieren passive Methoden wie beispielsweise erotische Filme nicht so gut, da der Wunsch, es den Protagonisten gleich tun zu wollen, unter Umständen für zusätzlichen Druck sorgen kann. Anders sieht die Sache aus, wenn Sie Filmcharaktere – wie beispielsweise einen Piraten, den strengen Chef, eine Amazone oder das holde Burgfräulein – nachspielen. Kostüme kann man beim Verleih mieten, kaufen oder selbst nachbasteln. Sie glauben nicht, wie leicht es ist, sich in eine Rolle hineinzuversetzen und somit für kurze Zeit zu einer anderen Person zu werden und dem Alltag zu entfliehen. Manchmal reichen eine Perücke und ein paar Fesseln schon aus, um zu einem Anderen zu werden.



Eine weitere Art des Spiels in der Erotik sind Spielzeuge – die sogenannten Sextoys beziehungsweise Erotikaccessoires für Paare. Es gibt dabei ganze Toysets mit vielen Spielereien für beide – oder für den Anfang einfach ein erotisierendes Massageöl.



6. Tapetenwechsel und Stimmung schaffen

Legen Sie immer die gleiche CD auf und werden Sie nur in Ihrem Bett intim? Dann ist es höchste Zeit für etwas Abwechslung. Mit verschiedenen Tagesdecken und Satin- oder Seidenkissen in sexy Rot oder verruchtem Schwarz wirkt Ihr Bett schon ganz anders. Mit Kerzenlicht, anderen Plätzen in Ihrem Zuhause oder vielleicht mal Meeresrauschen aus dem CD-Player können Sie in Ihrer Fantasie zu neuen Ufern aufbrechen.



Besser noch ist es allerdings, wenn Sie sich tatsächlich öfter mal einen Kurzurlaub oder einen Wochenendtrip gönnen. Wie wäre ein romantisches Hotel mit Dusche und Badewanne groß genug für zwei? Aus dem Alltag und der gewohnten Umgebung gerissen, kommt auch die Sinnlichkeit nicht zu kurz.



7. Sexytime einplanen

Zum eingetragenen Termin im Kalender Liebe zu machen, klingt zunächst nicht wirklich romantisch. Aber wer hat schon, besonders wenn Kinder vorhanden sind, ein- oder zweimal pro Woche gleichzeitig Zeit und Ruhe, um dem Liebesleben zu frönen? Die festen Termine werden von den meisten Sexualtherapeuten empfohlen. Wenn Sie diese nicht als Pflichtprogramm, sondern als Date sehen, kommt auch bald Vorfreude auf. Stylen Sie sich wie früher für Ihre ersten Dates und lassen Sie diese Termine nur nicht zum 08/15-Sex verkommen. Kümmern Sie sich schon Tage vorher um Babysitter und einen pünktlichen Feierabend, damit die Atmosphäre gleich entspannt beginnt.



Verabreden Sie sich außer Haus und gönnen Sie sich eine Kleinigkeit wie Tapas, die anregen, aber nicht zu Völlegefühl führen. Schlagen Sie sich während des Essens gegenseitig vor, was Sie danach miteinander machen möchten, oder ziehen Sie Karten (siehe Punkt 4).



8. Verzicht zum Erwecken der Lust

Manchmal ist der Druck, Sex zu haben und sich dabei möglichst zu einem Orgasmus zu verhelfen so groß, dass er die Lust im Keim erstickt. Um dem entgegenzuwirken, hilft oft ein Sexverbot. Dabei legen Sie mit Ihrem Partner einen Zeitraum fest, in dem alles passieren darf – aber nicht der eigentliche Akt. Das nimmt den Druck und eröffnet Ihnen Möglichkeiten, den Körper des anderen und Ihren eigenen neu zu entdecken.



Machen Sie, wie in Punkt 7 beschrieben, feste Dates aus, an denen Sie mit Ihrem Partner einfach nur Zärtlichkeiten austauschen. Wann haben Sie zum letzten Mal richtig geknutscht oder sich gegenseitig erotisch massiert? Streicheln, Küssen und einfaches Kuscheln gibt Ihnen außerdem wieder ein größeres Gefühl der Verbundenheit.



9. Das Strohwitwer/Strohwitwen-Prinzip

Ähnlich wie beim temporären Verzicht auf Sex funktionieren kurze räumliche Trennungen. Wenn der Partner ein paar Tage beruflich unterwegs ist, seine Familie oder Freunde besucht und Sie nicht mitfahren, reicht das oft schon aus, um ihn zu vermissen und Sehnsucht zu entwickeln – auch in sexueller Hinsicht.

Etwas, was immer verfügbar ist, verliert nach einer Weile den Reiz. Dabei sollten Sie sich abwechseln. Denn manchmal wirkt dieses Wecken der Sehnsucht besser, wenn man zu Hause ist und wartet manchmal, wenn man selbst fern ist.



10. Im sexy Körper steckt ein sexy Geist

Jeder normale Mensch hat ein paar Problemzonen. Solange diese uns selbst nicht stören, sind sie ein ganz normaler Teil unseres Körpers und können ignoriert werden. Wenn diese uns aber daran hindern, uns als erotisches und sinnliches Wesen zu fühlen, müssen wir etwas dagegen unternehmen. Sport oder auch schon ein paar zügige Spaziergänge sind eine gute Möglichkeit, um ein besseres Körpergefühl zu bekommen.



Wenn Ihnen Sport nicht liegt, helfen meistens schon sexy Dessous bei Frauen und neue sexy Pants  fernab der täglichen Feinrippunterwäsche bei Männern. Gönnen Sie sich ruhig auch mal eine Wellness- oder Beautybehandlung, um Ihr Körpergefühl positiv zu stärken.



Tipps zur Toy-Pflege und Aufbewahrung


Damit Sie lange unbeschwerten Spaß mit Ihren erotischen Spielzeugen haben, sollten Sie Ihr Spielzeug nach jedem Einsatz reinigen. Sonst finden Bakterien und Krankheitserreger einen tollen Nährboden – und da hört der Spaß nun einmal auf. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihr Toy einfach und gründlich reinigen und danach am besten bis zum nächsten Mal lagern.



Wasser, Seife und Toy-Cleaner

Die meisten lustvollen Toys lassen sich mit warmem Wasser und herkömmlicher Seife reinigen. Es gibt auch spezielle Toy-Cleaner, die eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung haben. Aber da die meisten Toys aus Kunststoff oder medizinischem Silikon hergestellt sind, ist dies nicht nötig. Seine intimen Körperteile desinfiziert und kocht man schließlich auch nicht ab. Normale Desinfektionsmittel und scharfe Reinigungsmittel sind ungeeignet, da sie in den meisten Fällen das Material des Toys schädigen. Wenn Sie sich doch für dieses Extra an Sicherheit entscheiden sollten, sehen Sie zunächst in den Gebrauchsanweisungen nach, ob die Wirkstoffe und das Material Ihres Toys miteinander verträglich sind. Ist dies der Fall, tragen Sie eine ausreichende Menge auf, lassen sie einwirken und wischen danach feucht nach, um Rückstände zu entfernen. Letzteres gilt auch nach der Reinigung mit Wasser und Seife, da Seifenrückstände die sensiblen Schleimhäute reizen können. Einige besonders hochwertige Toy-Modelle dürfen auch einfach in die Geschirrspülmaschine. Beachten Sie hierfür auch die Herstellerangaben.



Tipp: Toys mit unebenen Oberflächen wie Noppen, Rillen und Spikes lassen sich mit einer weichen Bürste reinigen.



Toys mit Batterien und Lithium-Ionen-Akkus

Etwas mehr Vorsicht sollten Sie bei der Reinigung von elektronischen Toys wie Vibratoren walten lassen. Diese sollten Sie nur mit einem feuchten Tuch und Seife reinigen und aufpassen, dass kein Tropfen in die Elektronik gelangt. Batterien sollten Sie generell vor der Reinigung entnehmen. Bei wasserfesten Modellen ist diese Vorsichtsmaßnahme allerdings nicht nötig.



Trocknen und Aufladen



Sobald Sie das Toy gereinigt haben, muss es trocknen – im Idealfall an der Luft, ansonsten mit Hilfe von einem fusselfreien, trockenen Tuch. Es ist wichtig, dass das Toy komplett getrocknet ist, bevor Sie es wieder verstauen. Diese Zeit können Sie nutzen, um wiederaufladbare Toys an ihr Ladekabel zu hängen – damit sie beim nächsten Einsatz wieder voll einsatzfähig sind.



Tipp: Wenn Sie während des Spiels ein Kondom benutzen, ersparen Sie sich Arbeit.



Staubfreie und blickgeschützte Aufbewahrung

Neben dem Besuch von Eltern, herumstöbernden Kindern und anderen neugierigen Blicken gibt es auch ganz praktische Gründe, warum Toys gut geschützt aufbewahrt werden sollten. Besonders diejenigen aus öligem Silikon sind Haar- und Schmutzmagneten. Die meisten Hersteller liefern mit den Toys schicke Boxen, Dosen und Beutel. Aber Sie können diese Aufbewahrungsboxen und -beutel auch einfach einzeln nachkaufen.



Tipp: Wenn Ihnen die Optik nicht wichtig ist, sind verschließbare Frischhaltebeutel auch eine praktische Idee.



Auch der Aufbewahrungsort spielt eine Rolle – denn abgesehen von Nachttischschubladen und Kommoden finden sich viele Sextoys auch im Badezimmer. Und das ist keine gute Idee. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit haben es Keime leichter, sich auf der Toy-Oberfläche anzusiedeln. Bei elektronischen Toys kann die Elektrik korrodieren und das Toy unbenutzbar werden.



Tipp: Falls das Toy doch mal mit Haaren oder Staub bedeckt sein sollte, reicht ein Abspülen mit Wasser vor Gebrauch. Wenn Sie heißes Wasser nehmen, ist das Toy gleich auf wohliger Betriebstemperatur.



Entnehmen Sie die Batterien, wenn zwischen den Einsätzen des Toys eine längere Pause liegt, damit sie nicht im Gerät auslaufen und es unbrauchbar machen.



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