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"Verantwortung ist der Schlüsselbegriff für die Zukunft der Welt", sagte einmal der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan. Für Karstadt Warenhaus gehört Corporate Social Responsibility, die soziale Verantwortung von Unternehmen, zur Kernstrategie.

Im Rahmen der Globalisierung ergibt sich auch für uns, die wir seit April 2006 Mitglied im UN Global Compact sind, eine große soziale Verantwortung - so für das Verhalten von Lieferanten in anderen Ländern. Deshalb wachen unsere Repräsentanten vor Ort darüber, dass es zu keinen Verstößen kommt. Schulungen und Einzelgespräche klären über mögliche Probleme auf Seiten der Lieferanten auf und schaffen Verantwortungsbewusstsein. Ein "Code of Conduct" definiert soziale und ökologische Regeln, die sich an den Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), den weltweit anerkannten Sozialstandards Social Accountibility 8000 (SA8000) sowie den Deklarationen der Vereinten Nationen zu Menschen- und Kinderrechten und den OECD-Guidelines orientieren. Seit 2004 beteiligen wir uns an der Gemeinschaftsinitiative "Business Social Compliance Initiative" (BSCI), die unter dem Dach des europäischen Außenhandelsverbandes FTA (Foreign Trade Association) entwickelt wurde.

Partnerschaft ist der Ansatz: Um die Grundsätze der sozialen Verantwortung und die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards in den Produktionsstätten von Zulieferbetrieben durchzusetzen, setzen wir auf partnerschaftliches Miteinander. Denn die wesentliche Frage lautet nicht, was das Unternehmen für seine Lieferanten tun kann, sondern was es gemeinsam mit seinen Lieferanten tun kann.

Im Mittelpunkt steht deshalb, bei den Zulieferern Eigenverantwortung zu fördern.
So arbeitet Karstadt kontinuierlich daran, die Beziehungen zu Lieferanten, Mitarbeitern und anderen dem Unternehmen verbundenen Gruppen zu verbessern - denn die Art, wie ein Konzern mit ihnen umgeht, ist ein Abbild seiner sozialen Verantwortung.