Mobilität | Vitalsortiment bei Karstadt
Vital

Vital Mobilität

Mobilität ist Selbstständigkeit. Wer in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, gelangt oft in Abhängigkeiten und muss diese Selbstständigkeit zumindest teilweise abgeben. Deswegen ist es so wichtig, in Bewegung zu bleiben. Auch wenn das alters- oder krankheitsbedingt oft etwas schwer fällt und mit Anstrengung verbunden ist – oder gerade dann. Es gibt mittlerweile viele Hilfsmittel, die beim Erhalten oder Wiederherstellen der Mobilität unterstützen können. Wer seinen Bewegungsapparat nicht regelmäßig stimuliert, muss damit rechnen, dass die Einschränkungen in vielen körperlichen und gesellschaftlichen Bereichen immer größer werden.
 

Bewegung, Bewegung, Bewegung

Am rollenden Stein wächst kein Moos. Sinnbildlich bedeutet das, dass Alters- und Krankheitsbeschwerden bei Menschen, die sich viel bewegen, weniger Angriffsfläche vorfinden als bei denjenigen, die ihrer Mobilität nicht viel Beachtung schenken. Menschen jeden Alters können ihr Kreislaufsystem und ihren Muskelapparat trainieren und so Erkrankungen vorbeugen oder gegen sie angehen. Wer körperlich aktiv ist, tut sowohl seinem Körper als auch seinem Kopf etwas Gutes – geistige und körperliche Fitness sind die angenehmen Begleiter der Bewegung. Die wichtigsten körperlichen Kompetenzen, die der Mensch in der Alltagsbewältigung benötigt, sind Beweglichkeit, Standfestigkeit und Balance, Muskelkraft, Gehfähigkeit und Ausdauer und die geistige Aktivität. Einschränkungen auf diesen Gebieten können schnell dazu führen, dass die Mobilität abbaut. Wer sie aber trainiert und aufbaut, zahlt einen großen Betrag auf sein Gesundheits- und Wohlfühl-Konto ein.
 

Unterstützende Mobilitäts-Hilfsmittel

Wer bereits in seiner Mobilität eingeschränkt ist, sollte sich erst recht bewegen. Den Körper und den Kreislauf zu stabilisieren und zu kräftigen unterstützt die meisten Heilungsprozesse. Hier treten die Mobilitäts-Hilfsmittel auf den Schirm. Rollatoren und Gehhilfen wie Gehgestelle, Gehstöcke oder Rollstühle können den Heilungsprozess unterstützen. Sie geben Betroffenen wieder Sicherheit beim Gehen und helfen dabei, den Alltag ohne allzu große Einschränkungen zu bewältigen. Mit dem Beistand, den diese Hilfsmittel leisten, wird es wieder möglich, am sozialen Leben teilzunehmen und sich nicht wegen Mobilitäts-Problemen von der Gesellschaft auszugrenzen. Außerdem verhindern sie es in vielen Fällen, dass sich Menschen mit Bewegungs-Einschränkungen in Abhängigkeit begeben. So ebnen sie den Weg beim Einkaufen, Arztbesuch oder Spazierengehen – ohne dass eine Begleitung, eine Einkaufshilfe oder ein Fahrdienst unbedingt notwendig sind.

Aktiv sein und Spaß haben – trotz eingeschränkter Mobilität


Fitter, unabhängiger und selbstbestimmter im Alltag. Das ist der Wunsch aller, die durch Alterserscheinungen, Verletzungen oder Erkrankungen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dank moderner Errungenschaften in Verbindung mit etwas Geduld und Training ist genau das möglich. Die Wege dorthin machen sogar richtig Spaß.


 

Freiheit mit Gehhilfen

Sie sind aus dem heutigen Straßenbild nicht mehr wegzudenken: Rollatoren und Gehstöcke schenken schon seit Langem mehr Bewegungsfreiheit, wenn ohne diese Hilfen der Alltag schwerer zu bewältigen ist. Wer nicht mehr auf seine Trittsicherheit vertraut, geschwächt ist oder durch eine Behinderung Schwierigkeiten beim Laufen hat, findet in Gehhilfen eine hilfreiche Stütze, die wieder zu mehr Mobilität verhelfen kann.



Eine Gehhilfe in korrekter Größe verbessert die Haltung sowie Bewegungsabläufe und ist eine Sturzprophylaxe. Sie sorgt außerdem dafür, dass man seltener auf die Hilfe Dritter angewiesen ist. Die „dritten Beine“ helfen uns, überall dorthin zu kommen, wo wir hinmöchten – und das, wann wir es möchten.


 

Rollator vs. Gehstock

Ob Sie lieber einen Gehstock oder einen Rollator nutzen möchten, oder vielleicht auch beide Varianten, hängt von Ihrem gesundheitlichen Zustand und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Beide Gehhilfen haben ihre Vorteile und bieten Ihnen Unterstützung wie auch die Möglichkeit, wieder fitter zu werden. Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Empfehlung gibt, sollten Sie sich zwar daran halten, aber innerhalb der Varianten gibt es viele Möglichkeiten, sie individuell nach eigenem Geschmack zu gestalten.



Klassische Gehstöcke mit ihrem halbkreisförmig gebogenen Griff haben den Charme und die Eleganz vergangener Tage. Früher waren die Stöcke ein Statussymbol und wurden nicht nur als nötige Gehhilfe genutzt. Ob aus Bambus, Ebenholz mit Silberknauf oder eher rustikal – Gehstöcke können auch heute schmückendes Alltagsaccessoire sein. Stöcke mit anatomisch geformten Griffen und einem oder mehreren Gummifüßen sind ideal für Menschen mit schwächeren Handgelenken. Der Griff verteilt den Druck optimal. Auch sie können, was Material und Schmuck betrifft, individualisiert werden. Wer es lieber sportlich mag, kann auch Nordic-Walking-Stöcke als Gehhilfe verwenden.



Rollatoren sind zwar nicht so elegant wie Stöcke, können aber wesentlich mehr. Sie bieten nicht nur den sichersten Tritt und ein verbessertes Gangbild, sondern auch eine Sitzgelegenheit. Besonders auf längeren Spaziergängen ist es einfach praktisch, wenn man nicht von Parkbänken abhängig ist. Anders als bei einem Gehstock kann ein Rollator durch die beiden Griffe Hüfte und Becken entlasten. Mit einem Korb oder Netz ausgestattet, bieten sie zudem Platz für Einkäufe oder Ausflugsutensilien. Es gibt klappbare Rollatoren mit praktischer Transporttasche für Autofahrten und auch Offroader, deren Reifen für jedes Gelände geeignet sind.


 

Fitnesstraining mit der Gehhilfe

Rollatoren und Gehstöcke können aber noch viel mehr. Auch als Fitnessgeräte sind sie immer und überall verfügbar und hervorragend geeignet, um die eigene Mobilität wieder zu steigern. Wussten Sie, dass laut aussagekräftigen Studien Senioren über 75 Jahre innerhalb von zwölf Wochen ihre Muskelkraft um bis zu 70 Prozent steigern können? Und das schon bei dreimaligem Training pro Woche für jeweils 20 bis 45 Minuten. Über einen längeren Zeitraum kann sogar eine hundertprozentige Verbesserung der Ausgangskraft erreicht werden. Gleiches gilt für Menschen, die durch lange Bettlägerigkeit Muskelmasse verloren haben und diese so wieder aufbauen können. Sie sehen also: Etwas Training mit Ihrer Gehhilfe reicht schon aus, um wieder wesentlich fitter, gelenkiger und damit auch selbstständiger zu werden.


 

Mit oder ohne Partner trainieren

Bevor Sie mit dem Training loslegen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Wenn Sie Ihre Gehhilfe allein bedienen können und keine motorischen Störungen, Gleichgewichts- oder Koordinationsprobleme haben, können Sie die folgenden drei Übungen leicht alleine durchführen – sonst sollte immer ein Trainingspartner dabei sein. Es ist allerdings wichtig, dass Sie sich langsam steigern und sich nicht gleich zu viel zumuten. Dann sind die Übungen auch sicher und tragen maßgeblich zur Verbesserung Ihrer Fitness bei.


 

Getanztes Aufwärmtraining mit dem Rollator

Auch Menschen mit zwei linken Füßen werden bei dieser Ganzkörper-Aufwärmübung sicher Spaß haben und eine gute Figur machen. Suchen Sie sich ein langsames und ein schnelleres Musikstück aus und tanzen Sie sich im Takt warm. Dafür setzen Sie sich auf die Sitzfläche Ihres Rollators mit angezogener Bremse. Schwingen und kreisen Sie zunächst die Arme und Beine, Füße und Hände. Jetzt heben Sie die Schultern und lassen diese langsam kreisen. Nun sind die Beine dran. Heben Sie diese abwechselnd hoch und klatschen Sie mit der gegenüberliegenden Hand auf die Knie. Anschließend ziehen Sie abwechselnd Fußspitzen und Fersen an, lassen dabei aber die Füße am Boden. Als letzte Übung drehen Sie den Oberkörper, soweit Sie können, zu beiden Seiten, während Sie Ihren Kopf in die andere Richtung drehen. So aufgewärmt können Sie die nächsten Kraft- und Ausdauerübungen durchführen. Wenn Sie keinen Rollator, sondern einen Stock haben, können Sie die Übungen auch auf einem Hocker durchführen.


 

Powerwalking mit dem Gehstock, den Stöcken oder dem Rollator

Nehmen Sie sich kleine Streckenabschnitte vor und beschleunigen Sie das Geh-Tempo so, dass es anstrengt – aber nicht überanstrengt. Ihr idealer Trainingspuls berechnet sich so: 200 minus Ihr Alter minus 15 Prozent. Um den Puls kontrollieren zu können, gibt es Fitnesstracker als praktisches Armband. Danach lassen Sie gemächliche Abschnitte folgen, die etwa doppelt so lang sind. Steigern Sie erst die Anzahl der Wechsel und später auch die Länge der Powerabschnitte. In der Gruppe macht dieses Herz-Kreislauf-Training besonders viel Spaß.


 

Schulter- und Brusttraining mit dem Gehstock

Stehend halten Sie Ihren Gehstock beidhändig hinter Ihren Kopf. Ihre Arme sind dabei so weit nach oben ausgestreckt wie möglich. Nehmen Sie beim Einatmen die Schultern nach hinten und ziehen Sie den Stock hinter Ihrem Kopf etwas nach unten. Ihre Brust ist dabei herausgestreckt. Beim Ausatmen strecken Sie wieder die Arme nach oben und den Stock somit über Ihren Kopf. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.



Es gibt zahlreiche Bücher mit Übungen, die Sie leicht durchführen können. Aber auch viele Krankenkassen und Fitnessstudios bieten entsprechende Trainingsprogramme an. Fragen Sie einfach mal nach.


 

E-Bikes machen Radeln zur Freude

Auch E-Bikes sind eine Erfindung, die mehr Freiheit gewährt und mobil und fit hält. Für alle, die nicht mehr die Kraft haben, durch die Straßen zu radeln, keine Lust haben, bei der nächsten Anhöhe zu schieben oder einfach schneller von A nach B gelangen möchten, gibt es E-Bikes.



Es gibt drei verschiedene E-Bike-Arten, wobei wir hier nur auf die Pedelecs eingehen möchten, welche noch etwas Muskelkraft voraussetzen. Für die beiden anderen, die S-Pedelecs und E-Mofas, brauchen Sie einen Führerschein und nur wenig eigene Kraft. Pedelecs sind eine Mischung aus klassischem Fahrrad und Elektroroller.



Da sie über maximal 250 Watt Leistung verfügen und lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h erreichen, haben Sie rechtlich den Status eines Fahrrads. Mit einem Hilfsmotor wird jedem leichten Tritt mehr Kraft verliehen. Den Motor können Sie je nach Bedarf hinzuschalten und ansonsten nur mit Ihrer Muskelkraft fahren. So können Sie Ihre Fitness nach und nach steigern und auch bei den längsten Radtouren locker mithalten. Denken Sie nur immer an einen Helm!


 


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