Küche

Ausführung

Das Gedeck-1x1 – der perfekt gedeckte Tisch


Die Schwiegereltern oder der Chef kommen zum Essen zu Ihnen nach Hause? Wohin gehören die Gläser, an welche Seite der Salatteller und wie war das noch gleich mit dem Besteck? Wir erklären Ihnen, wie Sie den Knigge des Tischdeckens einfach umsetzen und so mit perfekter Tischkultur beeindrucken können.



Runder oder eckiger Tisch?

Beide Varianten haben ihre Vorteile. Ein runder Tisch ist geselliger und verleiht allen Gästen die gleiche Wichtigkeit. An einer langen Tafel haben die Kopfseitenplätze eine besondere Bedeutung und Gespräche beschränken sich auf die unmittelbaren Sitznachbarn.



Tischdecke oder lieber rustikal?

Generell gehört eine weiße Tischdecke zum guten Ton. Farbige Tischläufer sind auch erlaubt – wohingegen farbige Tischtücher die Gäste optisch schnell erschlagen. Wer beispielsweise ein dunkelrotes Tischtuch wählt, sollte es mit einem weißen Läufer etwas entschärfen. Bei bunten Tischtüchern werden zwar Flecken nicht so schnell wahrgenommen – aber allein der Verdacht, dass dort welche zu finden sein könnten, hat an einer festlichen Tafel keinen Platz. Für den perfekten Fall sorgen kleine Gewichte, die unauffällig an die Enden der Tischdecke geklemmt werden. Selbige sollten je Seite etwa 20 bis 30 cm herunterhängen – höchstens jedoch bis einen Fingerbreit über die Sitzfläche.



Wer es eher rustikal ohne Tischdecke mag, sollte auf jeden Fall auf weiße, leicht gestärkte Stoffservietten mit edlem Serviettenring und einen weißen Läufer setzen, um zu suggerieren, dass es sich um einen besonderen Anlass handelt.



Wohin mit den Servietten?

Servietten werden beim Eindecken auf dem obersten Teller (Suppenteller), links neben der Vorspeisegabel oder auf dem Brotteller platziert. Erst wenn der Gastgeber die Serviette auf seinen Schoß legt, sollten die Gäste es ihm gleichtun. Wenn Sie während des Essens aufstehen, gehört die Serviette wieder links neben die äußere Gabel. Verzichten Sie auf allzu kreative Falttechniken, da das oftmals zu Fettfingerabdrücken führt.



Tischdekoration passend zum Rahmen

Servietten werden beim Eindecken auf dem obersten Teller (Suppenteller), links neben der Vorspeisegabel oder auf dem Brotteller platziert. Erst wenn der Gastgeber die Serviette auf seinen Schoß legt, sollten die Gäste es ihm gleichtun. Wenn Sie während des Essens aufstehen, gehört die Serviette wieder links neben die äußere Gabel. Verzichten Sie auf allzu kreative Falttechniken, da das oftmals zu Fettfingerabdrücken führt.



Welcher Teller kommt nach oben, welcher nach unten?



Besonders edel sind gedeckte Tische mit Platztellern, die während des ganzen Mahls vor dem Gast stehen bleiben. In den meisten Fällen sind diese silberfarben, können aber auch aus Kork, Holz, Schiefer oder Porzellan bestehen. Das Gesamtbild mit Ihrem restlichen Tafelservice muss einfach stimmig sein. Der Platzteller sollte etwa 30 cm Durchmesser haben, damit er unter dem Teller für den Hauptgang noch sichtbar ist. Die Platzteller sollten zu beiden Seiten so angeordnet werden, dass jeder Gast einen Platz von 70 bis 80 cm für sich hat. Zudem sollten die Platzteller 2 cm von der Tischkante entfernt sein.



Auf den Platztellern werden nun die Teller für die einzelnen Gänge platziert:


  1. 1. Der Teller für den Hauptgang
  2. 2. Der Vorspeisenteller
  3. 3. Der Suppenteller
  4. 4. Der kleine Brotteller wird separat links neben dem Platzteller positioniert
  5. 5. Der kleine Salatteller, der einem Brotteller entspricht, wird separat links über das Besteck gestellt
  6. 6. Die Fingerschale wird mit warmem Wasser und einer Zitronenscheibe gefüllt zu Fingerfood gereicht und über dem Platzteller abgestellt
  7. 7. Zum Schluss, wenn alles andere abgeräumt ist, wird der Dessertteller auf den Platzteller gestellt

Wohin kommt das Besteck?

Das Besteck wird der Reihenfolge der Gänge nach von außen nach innen gelegt, da der Gast sich so immer das äußere Besteck für den nächsten Gang nehmen kann. Ganz innen liegen also die Gabel und das Messer für den Hauptgang. Gabeln liegen links vom Platzteller, Messer und Löffel rechts – beides mit einem Abstand von 2 cm zur Tischkante. Man kann sich das leicht merken: Alles, was man in der Regel mit der rechten Hand benutzt, wird nach rechts gelegt – und umgekehrt. Für Linkshänder gibt es übrigens keine Extrabehandlung. Es sollten nie mehr als vier Besteckteile pro Seite liegen und über dem Teller nicht mehr als zwei. Die Messer zeigen mit ihren Schneideflächen immer zum Teller. Über den Teller werden die Kuchengabel und der Teelöffel für die Desserts gelegt. Der Griff des Dessertlöffels zeigt nach rechts und der der Kuchengabel nach links. Gibt es Käse als Dessert, wird der Löffel durch ein Messer ersetzt – mit der Klinge zum Teller und dem Griff nach rechts. Das Brotmesserchen liegt schräg diagonal über dem Brotteller.



Die Reihenfolge bei einem Fünf-Gänge-Menü lautet also:


  1. 1. Neben dem Platzteller liegen die Gabel (links) und das Messer für den Hauptgang (rechts – je nach Speise – können es auch Fischbesteck oder ein Steakmesser sein)
  2. 2. Daneben liegen die Gabel (links) und das Messer (rechts) für die Vorspeise
  3. 3. Nun folgen die Gabel (links) und das Messer (rechts) für den Salat
  4. 4. Ganz außen (rechts) liegt der Suppenlöffel
  5. 5. Oberhalb des Tellers liegt erst die Dessertgabel für Kuchen & Co und darüber der Dessertlöffel für Eis und Ähnliches beziehungsweise das Messer für Käse

Wer nicht so viel Platz auf dem Tisch hat, kann auch zu jedem Gang das passende Besteck nachreichen und immer wieder abräumen.



Welche Gläser und in welcher Ordnung?

Welche Gläser Sie verwenden, hängt in erster Linie von den Getränkewünschen Ihrer Gäste ab. Der eine bleibt bei Bier und vielleicht einem Dessertwein, der andere möchte nur Wasser und Softgetränke. Grundsätzlich werden drei bis vier Gläser eingedeckt: Eins für Wasser, eins für Weißwein, eins für Rotwein sowie ein Glas für einen Digestif wie Likör, Cognac, Whiskey oder Sherry.



Es gibt bei den Gläsern nur diese Regeln:


  1. 1. Das größte Glas (meistens das Rotweinglas steht als sogenanntes Richtglas für weitere Gläser genau 1 cm oberhalb des Messers für den Hauptgang)
  2. 2. Das Wasserglas steht rechts außen
  3. 3. Das Glas für den Digestif in der Mitte
  4. 4. Weitere Gläser, wie Weißwein- und Biergläser, werden um das Richtglas und das Digestifglas in Dreiecksform, einer Reihe oder schräger Linie angeordnet, wobei das Wasserglas immer rechts außen bleibt

Zu guter Letzt haben wir noch ein paar Tipps, damit der Abend zum Erfolg wird:


Serviert wird immer von rechts. Tischordnungen liegen voll im Trend und liebevoll gestaltete Platzkarten in Form von Steinen oder anderen kreativen Ideen werten die Tischdeko auf. Außerdem sind sie ein nettes Andenken für die Gäste. Achten Sie darauf, dass die Hintergrundmusik leise und nicht zu auffällig ist. Am besten eignen sich instrumentale Stücke, leichter Jazz oder Soul.



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