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Vital

Volkskrankheit Bluthochdruck


„Blut ist ein ganz besondrer Saft“ schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe. Damit dieser besondere Saft den menschlichen Körper durchfließen kann, bedarf es des Blutdrucks. Ein Problem, das in Zusammenhang mit diesem empfindlichen System auftreten kann, ist der Bluthochdruck. Schrieb man dieses Thema früher eher älteren Generationen zu, so weiß man heute, dass auch viele junge Menschen davon betroffen sind. Da Bluthochdruck oft unbemerkt auftritt, empfiehlt sich ein regelmäßiger Check.


 

Was ist Blutdruck?

Um alle Gefäße mit Blut zu versorgen, muss dieses mit Druck aus dem Herzen gepumpt werden. Der Herzschlag selbst besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase, der sogenannten Systole, zieht sich das Herz zusammen und Blut wird in die Gefäße gepumpt. Der Blutdruck erreicht hierbei den höchsten Stand. In der zweiten Phase, der Diastole, entspannt sich das Herz und füllt sich wieder mit Blut. Der Blutdruck sinkt wieder. Um diese beiden Phasen zu berücksichtigen, werden beim Messen des Blutdrucks immer zwei Werte gemessen — ein „perfekter“ Blutdruck beispielsweise entspricht einem Wert von 120/80 mmHg. Der systolische Wert ist hierbei die 120 und der diastolische die 80. MmHg steht für „Millimeter Quecksilbersäule“ und ist eine Einheit für die Messung von Druck. Außer dem Herzschlag haben auch die Schlagadern direkten Einfluss auf den Blutdruck. Im Normalfall reguliert sich der Blutdruck durch die Herzleistung und verengt oder weitet die Schlagadern entsprechend der Anforderungen.


 

Wie kommt Bluthochdruck zustande?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bleiben die Gefäße versteift und die Blutdruckwerte dauerhaft erhöht. Krankhaft und gefährlich wird es, wenn der obere Wert über 140 mmHg liegt und der untere über 90 mmHg. Ärzte sprechen in diesem Fall von primärer oder auch essenzieller Hypertonie. Hauptsächlich bei älteren Menschen kann es auch zu einer isolierten systolischen Hypertonie kommen. Hier liegt der untere Wert bei weniger als 90 mmHg. In sehr wenigen Fällen liegen organische Ursachen vor, wie eine Verengung der Nierenarterien oder eine Hormonstörung. Oft ist eine ungesunde Lebensweise der Grund für diese Erkrankung.


 

Heimliche Erkrankung

Bluthochdruck verursacht keine Schmerzen und wird deshalb meistens erst sehr spät erkannt. Sind bereits bluthochdruckbedingte Folgeschäden aufgetreten, kann das gefährlich werden. Nach etwa sieben Jahren unbehandeltem Bluthochdruck hat fast die Hälfte der Betroffenen bereits schwere Organschäden an Herz, Herzkranzgefäßen, Nieren, Gehirn und Blutgefäßen. Diese führen oftmals zu Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen oder Erblindung.


 

Einfache Rettung

Wird Bluthochdruck rechtzeitig erkannt, kann all das vermieden werden. Zwar kennt man die Faktoren, die dazu führen; heilen kann man Bluthochdruck bisher aber nicht, da die genauen körperlichen Ursachen noch nicht ausreichend erforscht sind. Betroffene müssen schlimmstenfalls lebenslang mit Medikamenten ihre Werte im Zaum halten.

Natürliche Medikamente wie Schwarzkümmel, Baldrian und viele Bluthochdrucktees sollten nicht in Selbstmedikation angewandt werden, da sie allergische Reaktionen hervorrufen und mögliche Wechselwirkungen mit den schulmedizinischen Medikamenten bewirken können. Es gibt aber Wege, den Blutdruck ohne Medikamente wieder zu normalen Werten zurückzuführen.


 


In 12 Wochen zu gesunden Werten

  • Ernährungsumstellung

Wenig Fett, wenig Zucker und kaum Salz entlasten Ihren Körper und schonen das Herz-Kreislauf-System. Auf Alkohol zu verzichten wäre ideal, aber wenn Sie ihn stark einschränken, ist Ihrem Körper schon sehr geholfen. Dass Rauchen krebserregend ist, ist bekannt, aber wussten Sie, dass Nikotin die Wirkung von Bluthochdruckmedikamenten einschränkt?

 

  • Normalgewicht ist Trumpf

Wenn Sie übergewichtig sind, wäre eine Rückkehr zum Normalgewicht die beste Medizin. Scheuen Sie sich nicht, die Hilfe Ihres Arztes oder eines Ernährungsberaters in Anspruch zu nehmen. Ihr Normalgewicht haben Sie erreicht, wenn Ihr BMI (Body-Mass-Index) bei 18,5 bis 25 liegt. Um Ihren BMI zu berechnen, teilen Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat Ihrer Körpergröße in Metern. Wenn Sie abnehmen, können Sie mit jedem verlorenen Kilo bis zu 2 mmHg abziehen und Ihr Risiko, an Diabetes und Herzvergrößerung zu erkranken, vermindert sich signifikant.

 

  • Sport und Ruhe

Wenn Sie auch nur etwas mehr Bewegung in Ihren Alltag einbauen, kann das den oberen Wert zusätzlich um bis zu 8 mmHg senken. Versuchen Sie doch einfach, Treppen statt Aufzüge zu nutzen und ein paar Mal pro Woche Ausdauersport zu treiben. Ein Fitnessstudio muss es aber dennoch nicht immer sein, denn Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder Tanzen sind ebenfalls bestens geeignet. Durch Stresshormone zieht sich die Muskulatur der Blutgefäße zusammen und der Gefäßwiderstand nimmt zu, wodurch der Blutdruck steigt. Bei Dauerstress baut der Körper die Gefäßwände um und versteift sie, was nur medikamentös behandelt werden kann. Erholungs- und Entspannungsphasen in Ihrem Alltag beugen dem vor.


 

 


Besser leben mit gesundem Blutdruck

Wenn Sie diese – zugegebenermaßen nicht ganz einfachen – Maßnahmen berücksichtigen, können Sie dafür sorgen, dass sich nach etwa zwölf Wochen die Werte Ihres Blutdrucks auf einem normalen und gesunden Niveau befinden und dort bleiben. Bei stark ausgeprägtem Bluthochdruck können so immerhin die Dosen Ihrer Medikamente verringert werden und somit weniger Nebenwirkungen verursachen.


 


Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Ihrer Information, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung durch einen Arzt.



Mobil und sicher zu Hause


Eine Behinderung, Verletzung oder eine Krankheit können uns in unserer Mobilität einschränken und alltägliche Verrichtungen zu wahren Herausforderungen machen. Beim Baden, Duschen, dem Gang zur Toilette oder bei gewohnten Handgriffen auf andere angewiesen zu sein, ist für die meisten Menschen nicht die schönste Vorstellung. Damit die Selbstständigkeit und somit auch Freiheit erhalten bleiben können, gibt es nützliche Alltagshilfen, von denen viele noch gar nicht gehört haben. Wir möchten Ihnen einige besonders nützliche Hilfsmittel vorstellen.


 

Sicherheit im Bad


Badewannensitze

Badewannensitze sind oft mit einer Drehvorrichtung und Höhenverstellbarkeit ausgestattet, die ein einfaches und sicheres Ein- und Aussteigen in die und aus der Wanne ermöglichen. Bequem und rutschsicher können Sie so entspannt sitzbaden.


 


Badewannenlifte

Noch bequemer als ein Badewannenstuhl sind die äußerst stabilen Badewannenlifte, mit denen Sie sicher und bequem auch im Liegen baden können. Ergonomisch geformte Sitzflächen und Rückenlehnen lassen sich in der Regel per Knopfdruck von der Sitzposition bis zur Liegefläche anpassen. Eine elektrische Drehvorrichtung ermöglicht ein leichtes und komfortables Auf- und Absitzen.


 


Duschstühle und Duschhocker

Ein Duschstuhl oder -hocker ist meistens in der Höhe verstellbar, sehr stabil aus Hartplastik gefertigt und mit einem Hygieneausschnitt versehen. Die gummierten oder mit Saugnäpfen bestückten Füße verhindern ein Wegrutschen in der Dusche. Es gibt auch Duschklappsitze, die fest an die Wand montiert und nur bei Gebrauch ausgeklappt werden. Sie sparen den Stellplatz, den ein Stuhl oder Hocker in kleineren Bädern einnehmen würde. Duschhocker und Duschklappsitze haben im Vergleich zu einem Duschstuhl keine bequemen Rücken- und Armlehnen, erlauben aber durch die größere Bewegungsfreiheit eine einfachere Körperpflege.


 


Anti-Rutsch-Badematten

Anti-Rutsch-Badematten bieten, auch wenn Sie keine Sitz- und Einstiegshilfen brauchen, eine angenehme Sicherheit in Dusche und Badewanne. Altersunabhängig kann es auf dem nassen Keramikboden schnell mal rutschig werden. Mit den modernen Mattenmaterialien, die keinen Schimmel ansetzen, haben Sie maximalen Halt. Einige bieten sogar eine Reflexzonenmassage als Bonus, die zusätzlich entspannt und wohltut.


 


Toilettensitzerhöhung

Der Toilettengang kann recht mühsam sein, wenn man nicht mobil ist. Nach längerem Aufenthalt auf dem tiefen Sitz können Glieder einschlafen oder das Hochstemmen zum Kraftakt werden. Mit einer Toilettensitzerhöhung sitzt man angenehmer und kommt wesentlich leichter wieder in den Stand. In Verbindung mit einem Haltegriff oder montierten Armlehnen ist das kein Problem mehr. Moderne Sitzerhöhungen müssen auch nicht mehr umständlich montiert werden, da einfaches Aufstecken ausreicht.


 


Haltegriffe und Stützvorrichtungen

Haltegriffe und Stützvorrichtungen helfen – wenn Sie über genug Kraft verfügen – zum Beispiel beim Ein- oder Ausstieg aus der Wanne. Diese Griffe werden mit Saugnäpfen oder zum Verschrauben angeboten. Während die Saugnapfvariante im Nu an der Wand befestigt ist, sind Griffe, die fest verschraubt werden, um einiges sicherer.


 


Sicherheit beim Ankleiden

Eine Strumpf-Anziehhilfe erleichtert das Anziehen von Socken und Strümpfen ungemein, wenn Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Der Strumpf wird vollständig über das Ende der Anziehhilfe gestülpt. Mithilfe von Haltebändern oder -kordeln wird der Strumpf im Sitzen und ganz ohne Bücken über Fuß und Ferse gezogen. Der Fuß gleitet mithilfe einer Beschichtung, die meistens aus Nylon gefertigt ist, ganz leicht hinein.



Helfer für Knopf und Reißverschluss funktionieren ähnlich wie eine Einfädelhilfe beim Nähen und erlauben eine große Unabhängigkeit beim An- und Auskleiden, wenn Schwierigkeiten beim Greifen vorhanden sind. An einer Seite befindet sich eine Öse zum Öffnen und Schließen von Knöpfen und auf der anderen ein kleiner Haken, der in den Zipper des Reißverschlusses eingeführt wird.


 


Sicherheit in der Küche

Universelle Deckelöffner besitzen in der Regel vier unterschiedlich große Öffnungen, mit denen jedes Schraubglas einfach zu öffnen ist. Ohne scharfe Ecken und Kanten hebeln die Öffner den Deckel leicht an, bis der Unterdruck entweicht und sich das Glas einfach aufdrehen lässt. Ähnlich funktionieren die speziellen Flaschenöffner, die sich der Größe der Flaschen anpassen und ein Aufschrauben mit wesentlich geringerem Kraftaufwand ermöglichen.



Medikamentendosierer sind eine hervorragende Idee, wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden müssen. Es klingelt an der Tür, der Besuch lenkt uns ab – schnell ist man aus der Routine und vergisst eine Einnahme oder nimmt das Medikament erneut. Mit einem Wochendosierer behält man immer den Überblick und weiß genau, ob man die Medikamente schon eingenommen hat oder nicht.


 


Sicherheit im ganzen Haus

Eine Greifhilfe ersetzt das fehlende Paar helfende Hände, wenn Sie sich etwas, das außerhalb Ihrer Reichweite steht, heranholen möchten. Meistens ist eine eingearbeitete Zeigefingerstütze vorhanden, mit der Sie die Zange einfach und sicher steuern können. Fernbedienung, Buch und Co. sind so immer griffbereit – und heruntergefallene Utensilien schnell wieder an Ort und Stelle.



Mit all diesen Helfern können Sie wieder ganz selbstbestimmt und unabhängig Ihren Alltag meistern und Ihre Wellnessstunden im Bad sicher und bequem genießen.


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